{"id":2579,"date":"2011-03-13T09:44:37","date_gmt":"2011-03-13T08:44:37","guid":{"rendered":"http:\/\/georg-dahlhoff.de\/blog\/?p=2579"},"modified":"2017-05-30T18:56:14","modified_gmt":"2017-05-30T16:56:14","slug":"athen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/georg-dahlhoff.de\/wp\/?p=2579","title":{"rendered":"Athen"},"content":{"rendered":"<h2>Erlebniswelt Antike<\/h2>\n<figure id=\"attachment_2580\" aria-describedby=\"caption-attachment-2580\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110648.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2580\" title=\"201103110648 - Athen: Parthenon auf der Akropolis\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110648-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2580\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Parthenon auf der Akropolis &#8211; Bild Nr. 201103110648<\/figcaption><\/figure>\n<p>Denken wir an <strong>Griechenland<\/strong>, haben wir sofort die <strong>Akropolis<\/strong>, speziell den <strong>Parthenon<\/strong>, vor Augen, das antike Wahrzeichen auf einem der H\u00fcgel in <strong>Athen<\/strong>. Und in der Tat, gerade die \u00dcberbleibsel der Antike sind es, die heute das Besondere an der 4-Millionen-Stadt Athen sind. Dessen ist man sich hier auch bewusst und ist bem\u00fcht, das antike Erbe zu pflegen und der Nachwelt zu erhalten.<\/p>\n<p>Es ist schon ein gl\u00fccklicher Umstand, dass die wichtigsten antiken St\u00e4tten alle um die \u00fcberschaubare Altstadt (Pl\u00e1ka) herum liegen, so dass man als Tourist diese ohne gr\u00f6\u00dfere Fu\u00dfm\u00e4rsche erkunden kann. Das vor der Olympiade 2004 fertiggestellte Metronetz macht es zudem leicht, von den Hotels im neuen Stadtzentrum oder aus der Peripherie schnell und preiswert zur Akroplis oder zum Monastiraki-Platz zu gelangen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2584\" aria-describedby=\"caption-attachment-2584\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110660.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2584\" title=\"201103110660 - Athen: Das Erechtheion auf der Akropolis\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110660-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2584\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Das Erechtheion auf der Akropolis &#8211; Bild Nr. 201103110660<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die <strong>Akroplis<\/strong>, eine festungs\u00e4hnliche Anlage auf einem 155 m hohen H\u00fcgel gelegen, ist das fr\u00fchere religi\u00f6se Zentrum des alten Athens. Das Herzst\u00fcck ist der <strong>Parthenon<\/strong>, der Tempel der jungfr\u00e4ulichen Athene. Dieser Marmortempel ist das Symbol des antiken Verm\u00e4chtnisses Europas schlechthin. Neben dem Parthenon gibt es aber auch noch Reste anderer fr\u00fcherer Heiligt\u00fcmer auf der Akropolis, wie das <strong>Erechtheion<\/strong> mit seinen M\u00e4dchenstatuen als S\u00e4ulen (Bild rechts) und den m\u00e4chtigen <strong>Propyl\u00e4en<\/strong>, dem Tempelvorbau durch den die Besucher auch heute noch die Akropolis betreten, sowie den kleinen <strong>Athene-Nike-Tempel<\/strong>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2588\" aria-describedby=\"caption-attachment-2588\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103100594.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2588\" title=\"201103100594 - Blick vom Areopag auf die Akropolis\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103100594-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2588\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Blick vom Areopag auf die Akropolis &#8211; Bild Nr. 201103100594<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da sowohl das Alter als auch die Umwelteinfl\u00fcsse unserer Zeit der antiken Bausubstanz zusetzen, ist man in Griechenland bem\u00fcht diese Kultursch\u00e4tze von unsch\u00e4tzbarem Wert zu erhalten, deshalb ist die Akropolis auch immer eine Gro\u00dfbaustelle. Auch wenn hier nicht mit Beton geklotzt wird, sondern aus der Vielzahl der vorhandenen Bruchst\u00fccke mit arch\u00e4ologischem Fingerspitzengef\u00fchl\u00a0versucht wird, das eine oder andere wieder zu rekonstruieren sowie das gesamte zu bewahren, so wird es in den n\u00e4chsten Jahrzehnten wohl kaum gelingen, keine Bauger\u00fcste oder Kr\u00e4ne auf der Akropolis vorzufinden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2591\" aria-describedby=\"caption-attachment-2591\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103100585.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2591\" title=\"201103100585 - Athen: Blick vom Areopag auf die Altstadt\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103100585-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2591\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Blick vom Areopag auf die Altstadt &#8211; Bild Nr. 201103100585<\/figcaption><\/figure>\n<p>Direkt westlich vom Akropolis-H\u00fcgel steht ein m\u00e4chtiger Felsen, der <strong>Areopag<\/strong>. Vom Areopag aus hat man eine Blick auf gro\u00dfe Teile der Stadt mit ihrem erst in weiter Ferne endenden H\u00e4usermeer und auch auf die Westseite der <strong>Akropolis<\/strong> mit den <strong>Propyl\u00e4en<\/strong> und dem <strong>Athene-Nike-Tempel<\/strong>. Nach Norden gewandt liegt dem Besucher auf dem Areopag die historische Altstadt, die antike\u00a0<strong>Agor\u00e0<\/strong> und dahinter die heutige Altstadt, die <strong>Pl\u00e1ka<\/strong> zu F\u00fc\u00dfen. Erw\u00e4hnenswert ist noch, dass hier auf dem Felsen einst der Apostel Paulus bei seinem Besuch in Athen ein Rede gehalten haben soll. W\u00e4hrend die Akropolis das religi\u00f6se Zentrum Athens war, so war die Agor\u00e1 das weltliche und kommerzielle Zentrum der Stadt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2593\" aria-describedby=\"caption-attachment-2593\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110706.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2593\" title=\"201103110706 - Athen: Die S\u00e4ulen der Attalos-Sto\u00e1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110706-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2593\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Die S\u00e4ulen der Attalos-Sto\u00e1 &#8211; Bild Nr. 201103110706<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das auff\u00e4lligste Geb\u00e4ude der <strong>Agor\u00e1<\/strong> ist die rekonstruierte <strong>Attalos-Sto\u00e1<\/strong>. Diese 116 Meter lange Halle mit ihren S\u00e4ulen auf der Westseite wurde in den 1950er Jahren originalgetreu wiederaufgebaut und beherbergt heute das <strong>Agor\u00e1museum<\/strong>. Zur Zeit der Antike war die Sto\u00e1 eine Markthalle, in der eine Vielzahl an Waren angeboten wurde, vergleichbar mit einem Kaufhaus unserer Zeit.<\/p>\n<p>Zum damaligen Stadtzentrum geh\u00f6rten neben dem Kaufhaus auch Verwaltungsgeb\u00e4ude, Lagerhallen, einige Tempel, eine Bibliothek, eine Konzerthalle, Brunnen sowie etliche Statuen. Von allem sind Reste vorhanden, und mit ein wenig Phantasie l\u00e4sst sich erahnen, dass hier einst das Stadtleben Athens pulsiert hat. Ein weiteres auff\u00e4lliges und recht gut erhaltenes Bauwerk der Agor\u00e1 ist der <strong>Hephaistos-Tempel<\/strong>, der dem Hephaistos, dem Gott der Schmiedekunst, sowie Athene, der G\u00f6ttin des Handwerks und der sch\u00f6nen K\u00fcnste, gewidmet war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2596\" aria-describedby=\"caption-attachment-2596\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110718.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2596\" title=\"201103110718 - Athen: Hephaistos-Tempel in der Agor\u00e1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110718-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2596\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Hephaistos-Tempel in der Agor\u00e1 &#8211; Bild Nr. 201103110718<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf dem Bild rechts auf dem H\u00fcgel ist der <strong>Hephaistos-Tempel<\/strong> zu sehen, davor die Reste des damaligen Rathauses. Auf dem H\u00fcgel, auf dem der Tempel steht, gibt es einige B\u00e4nke, die dazu einladen, sich von den Strapazen der Besichtigungen zu erholen. Es ist einer der wenigen ruhigen und zum Teil auch schattigen Pl\u00e4tze mit einem wundersch\u00f6nen Blick auf die Akropolis.<\/p>\n<p>Neben der antiken griechischen Agor\u00e1 gibt es auch noch an zwei Stellen Reste der R\u00f6mischen Agor\u00e1, aus der Zeit der r\u00f6mischen Herrschaft, die in Athen, wie alle anderen Epochen auch, ihre Spuren hinterlassen hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2600\" aria-describedby=\"caption-attachment-2600\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110688.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2600\" title=\"201103110688 - Athen: R\u00f6mische Agor\u00e1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110688-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2600\" class=\"wp-caption-text\">Athen: R\u00f6mische Agor\u00e1 und Turm der Winde &#8211; Bild Nr. 201103110688<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf dem Bild links sind einige S\u00e4ulen der <strong>R\u00f6mischen Agor\u00e1<\/strong> zu sehen. Dieser Platz war neben der griechischen Agor\u00e1 ein weiterer Marktplatz mit zahlreichen Einrichtungen f\u00fcr Gewerbe und Handel, und wie man sich denken kann, auch f\u00fcr Gastronomie und Unterhaltung. Der etwas \u00e4ltere noch aus vorr\u00f6mischer Zeit stammende achteckige\u00a0<strong>Turm der Winde <\/strong>der auf dem Gel\u00e4nde des einstigen r\u00f6mischen Stadtzentrums steht, galt in der damaligen Zeit als technischen Meisterwerk. In ihm war eine komplizierte Wasseruhr eingebaut, zu deren Funktion mir allerdings leider keine Informationen vorliegen. Desweiteren waren noch mehrere Sonnenuhren am Turm angebracht. An den acht Seiten sind auf Reliefs die Windgottheiten abgebildet, die f\u00fcr das Wetter der jeweiligen Himmelsrichtung standen.<\/p>\n<p>Dass Griechenland die Wiege der europ\u00e4ischen Kultur ist, sollte bekannt sein. So wurden doch hier in der Antike bereits politische und kulturelle Standards entwickelt die bis in die heutige Zeit Bestand haben, bzw. in der j\u00fcngeren Geschichte erst richtig mit Leben gef\u00fcllt wurden, wie die Demokratie und auch das Beschlie\u00dfen von Gesetzen die hier ihren Anfang nahmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2603\" aria-describedby=\"caption-attachment-2603\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110618.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2603 \" title=\"201103110618 - Athen: Dionysios-Theater\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103110618-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2603\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Dionysios-Theater &#8211; Bild Nr. 201103110618<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dass wir in Athen auch das \u00e4lteste Theater Europas finden, d\u00fcrfte uns nur wenig verwundern. Wurde doch erst hier das Schauspiel als Kunst entwickelt, so brauchte es auch eine B\u00fchne, auf der man es vor einem gro\u00dfen Publikum auff\u00fchren konnte. Und damit m\u00f6glichst viele Zuschauer in den Genuss kamen, den Darbietungen zu folgen, hatte man die Sitzreihen im Halbkreis um die B\u00fchne angeordnet. So entstand unterhalb der Akropolis um 330 vor Chr. das <strong>Dionysos-Theater<\/strong>, das erste Theater Europas, das ca. 17.000 Zuschauern Platz bot. Nur wenige Meter westlich davon wurde um 160 nach Chr. zus\u00e4tzlich das r\u00f6mische Amphitheater, das<strong> Odeion des Herodes-Atticus<\/strong> erbaut, das 5000 Zuschauern Platz bietet und das wegen seines immer noch sehr guten Bauzustandes bis in die heutige Zeit f\u00fcr Theaterauff\u00fchrungen und Konzerte genutzt wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2609\" aria-describedby=\"caption-attachment-2609\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103120795.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2609 \" title=\"201103120795 - Athen: Das Olympieion\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/georg-dahlhoff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/201103120795-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2609\" class=\"wp-caption-text\">Athen: Das Olympieion, im Hintergrund die Akropolis &#8211; Bild Nr. 201103120795<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als letzten antiken Superlativ m\u00f6chte ich noch das <strong>Olympieion<\/strong> vorstellen. Es handelt sich um den Tempel, der dem Olympischen Zeus gewidmet wurde. Um 550 vor Chr. wurde mit dem Bau begonnen, der aber erst etwa 700 Jahre sp\u00e4ter unter dem r\u00f6mischen Kaiser Hadrian um 130 nach Chr. vollendet wurde. Dabei wuchs seine Ausdehnung immer mehr. Am Ende hatte der Tempel auf den Stirnseiten jeweils 8 S\u00e4ulen und an den L\u00e4ngsseiten 21 S\u00e4ulen. Ein S\u00e4ulenbau solchen Ausma\u00dfes war in der Antike einmalig. Von den einst 104 S\u00e4ulen stehen heute noch 13. Sie lassen aber erahnen, welch m\u00e4chtiges Bauwerk das Olympieion einst war, das in seiner Gr\u00f6\u00dfe selbst den Parthenon auf der Akropolis in den Schatten stellte.<\/p>\n<p>Die hier vorgestellten antiken St\u00e4tten sind nat\u00fcrlich noch nicht alles, was Athen zu bieten hat; aber mehr konnte ich in den zwei Tagen, die ich in der Stadt verbracht habe, nicht schaffen. Wer sich f\u00fcr die Architekturgeschichte in der Antike interessiert, wird hier sehr viel zu sehen und zu staunen bekommen. Neben den Ruinen der antiken Bauwerke gibt es einige Museen, die zus\u00e4tzliche Informationen bieten. Selbst die Metro hat einen gro\u00dfen Bestand antiker Sch\u00e4tze, der bei den Bauarbeiten im Untergrund gefunden wurde. \u00a0Nat\u00fcrlich ist auch das moderne Athen nicht uninteressant, aber das ist ein anderes Thema.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erlebniswelt Antike Denken wir an Griechenland, haben wir sofort die Akropolis, speziell den Parthenon, vor Augen, das antike Wahrzeichen auf einem der H\u00fcgel in Athen. 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