Mainz

Einleitung – Altstadt und MitteNeustadtRegierungsviertelSchillerplatz

Die Rheinland-Pfälzische Landeshauptstadt Mainz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Ihre Geschichte begann bereits um das Jahr 38 v. Chr. als die Römer den Rhein erreichten und ein Heerlager an strategisch wichtiger Stelle gegenüber der Mainmündung aufbauten. Sie gaben dem Ort den Namen Mogontiacum aus dem sich dann im Laufe der Jahrhunderte Mainz entwickelte. Dieser Ort war für die Römer von so großer Bedeutung, dass sich im Gefolge der Soldaten auch bald Händler und Handwerker hier ansiedelten und somit die Grundlagen für das Wachstum der Stadt gelegt waren.

Der Drususstein auf der Zitadelle – Bild Nr. 200309145539
Überreste eines „Römerschiffes“ am Fundort vor dem Hilton-Hotel in der Löherstraße Bild Nr. 200408021044

Noch heute befinden sich in Mainz zahlreiche Spuren aus der Römerzeit, wie z.B. Überreste eines Aquäduktes und eines Amphitheaters, Tempel und Schiffe aus damaliger Zeit. Wer in Mainz etwas baut muss immer damit rechnen bei den Bauarbeiten auf Fundstücke aus der Antike zu stoßen. Das römisch-germanische Museum, das Museum für antike Schifffahrt (Römerschiffmuseum) sowie der Isis-Tempel unter der Römerpassage, zeigen besondere Fundstücke aus römischer Zeit.

Das Kurfürstliche Schloss – Bild Nr. 200408081160

Dass Mainz in der deutschen Geschichte und auch der Kirchengeschichte immer eine große Rolle gespielt hat, davon zeugen z.B. der Dom oder auch die Zitadelle und viele prachtvolle Gebäude wie z.B. das Kurfürstliche Schloss und der heutige Landtag.

Die alte Universität in der Stadtmitte – Bild Nr. 200405299163

Ganz wichtig zu erwähnen ist, dass Johannes Gutenberg der wohl berühmteste Sohn der Stadt Mainz ist. Er hatte den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden und zum Einsatz gebracht. Damit war erstmal eine Möglichkeit gegeben, Bücher in größerer Stückzahl zu produzieren und damit auch schriftliche Informationen an jedermann weiter zu geben. Es war der Einstieg in das Medienzeitalter. Im Gutenbergmuseum kann man heute viel über Johannes Gutenberg und sein Handwerk erfahren und sogar selber ausprobieren. Die 1477 gegründete Universität trägt den Namen Gutenbergs. Medien sind in Mainz nach wie vor zuhause, allen voran der Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und das Landesstudio des Südwestrundfunks (SWR).

Fastnacht in Mainz: Umzug der Garden, hier auf der Ludwigstraße – Bild Nr. 200303022566

Eines der alljährlich wiederkehrenden Großereignisse in Mainz ist dieFastnacht, die von Karnevalvereinen in Sälen und auf der Straße ausgiebig und närrisch gefeiert wird. Die Mainzer Fastnacht ist in erster Linie eine politische Fastnacht, die ihren Ursprung in der Zeit der französichen Besatzung hat, in der die Mainzer Bürger nicht so recht etwas zu sagen hatten. Es wurde ihnen aber gestattet einmal im Jahr ausgiebig die Fastnacht zu feiern. Dabei wurden, selbstverständlich in der hiesigen Mundart Reden gehalten, die den Besatzer wohl nicht so recht geschmeichelt haben, aber die Mainzer hatten das Recht dazu für sich ausgehandelt. Die bunten Gardeuniformen, die heute u.a. bei Rosenmontagsumzügen getragen werden sind ursprünglich eine Verballhornung der damaligen insbesondere französischen Besatzungssoldaten. Heute stehen die Tradition und der Frohsinn im Vordergrund.

Das Staatstheater am Gutenbergplatz – Bild Nr. 200206290082

Das heutige Mainz ist ebenso ein Spiegel seiner Geschichte, wie eine weltoffene moderne Großstadt. Die Universität mit ihren Studenten aus aller Welt und die zahlreichen Touristen die immer wieder die Stadt besuchen sorgen für internationales Flair. Die Überschaubarkeit der Innenstadt sorgt andererseits aber auch für eine gewisse Behaglichkeit in der sich jeder sofort wohl fühlt. Hatte Mainz nach dem 2. Weltkrieg etwas Mühe zu seiner alten Schönheit zurück zu finden, so begegnet einem heute eine Stadt in der Altes wieder aufgebaut oder liebevoll instandgehalten wird und auch viele moderne Elemente und ein gute Infrastruktur, die Mainz zu einem Ort machen an dem man sich gerne aufhält. Die Altstadt mit Ihren Kneipen, Weinstuben, Biergärten, Cafe’s und Restaurants ist ein beliebter Treffpunkt. Das Staatstheater und das Schauspielhaus stehen in erster Linie für die Kulturszene der Stadt. Open-Air-Konzerte mit internationalen Stars und viele Veranstaltungen und Feste in der Stadtmitte runden das Bild ab. Zu erwähnen ist auch der Wochenmarkt, der wegen seiner Größe und seiner schon fast malerischen Lage immer ein besonderes Erlebnis ist.

Aluminiumplastik „Lebenskraft“ von Andreu Alfaro, vor dem Rathaus – Bild Nr. 200408021014

Es gäbe noch viel zu berichten, aber das würde den Rahmen einer solchen Fotoseite sprengen. Falls Sie sich noch genauer informieren möchten, kann ich Ihnen einen Besuch auf der ansprechenden und sehr informativen Homepage der Stadt Mainz empfehlen: http://www.mainz.de. Schauen Sie sich aber zunächst mal in aller Ruhe die Fotos auf dieser Homepage an und dann besuchen Sie doch einfach mal unsere schöne Stadt. „Man sieht sich in Mainz!“

 

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