Luisenpark Mannheim

Botanik im Luisenpark – Bild Nr. 202009131462

Mannheim – Der weit über Grenzen der Stadt bekannte Luisenpark geht auf eine Planung aus dem Jahr 1872 zurück, in die Stadt über ihre bisherigen Grenzen hinaus erweitert werden sollte. Unter anderem war auch ein Stadtpark vorgesehen, für den durch eine Erbschaft ein erster finanzieller Grundstock gelegt wurde. Im Jahr 1892 wurde auf 10 ha der erste Abschnitt, der heutige untere Luisenpark realisiert. Dieser älteste Teil, der für jedermann frei zugänglich ist, wurde vom  Königlich-Preußischen Gartenbaudirektor und Gartenkünstler Heinrich Siesmayer angelegt, der auch den Palmengarten in Frankfurt gestaltet hatte. Seinen Namen bekam der Park von der Badischen Großherzogin Luise, eine Tochter Kaiser Wilhelms I.

Im Jahr 1897 wurde östlich des Parks mit der Erweiterung um 20 ha begonnen und so der obere Luisenpark überwiegend als Wald angelegt. Im Jahr 1920 kam schließlich der Kutzerweiher hinuzu, das Herzstück des Parks. Zur Bundesgartenschau 1975 wurde der obere Luisenpark auf 41 ha erweitert und unter Einbeziehung des alten Baumbestandes und des Kutzerweihers, der hierzu noch einmal vergrößert wurde, neu gestaltet. Auf dem Kutzerweiher fahren seitdem auf einem 1840 Meter langen Rundkurs die beliebten Gondolettas. Große Spielplätze erfreuen die Kinder und auf den ausgedehnten Rasenflächen kann man es sich gemütlich machen. Ein Planzenschauhaus, verschiedene Themengärten, ein Bauernhof sowie ein Skulpturenrundweg sind nur einige Attraktionen die der Park zu bieten hat.

Gondolettas auf dem Kutzerweiher – Bild Nr. 202009131413
Der Fernmeldeturm und der Kutzerweiher – Bild Nr. 202009131443

Der 1975 erbaute 217,8 Meter hohe Fernmeldeturm steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Luisenpark und bietet in 120 Meter Höhe eine Aussichtsplattform und in 125 Meter Höhe ein Drehrestaurant das sich innerhalb einer Stunde einmal um seine Achse dreht.

Chinesischer Garten und Teehaus – Bild Nr. 202009131418

Zu den besonderen Attraktionen gehört der 2001 gestaltete Chinesische Garten mit dem Teehaus. Er wurde vom chinesischen Garten- und Landschaftsarchitekt Li Zheng entworfen. Das Teehaus bietet ein einzigartig entspannte Atmosphäre. Hier lässt man sich gerne mit einem traditionell servierten Tee oder kleinen chinesischen Spezialitäten verwöhnen und genießt dabei die Harmonie dieses Ortes. Hier haben wir uns bei unserem Besuch des Luisenparks besonders wohl gefühlt.

Chinesisches Teehaus – Bild Nr. 202009131421
Chinesises Teehaus zum Garten hin offen – Bild Nr. 202009131423
Chinesischer Garten mit Teilen des Teehauses – Bild Nr. 202009131426
Chinesisches Teehaus – Bild Nr. 202009131431

Weiter geht der Rundgang…

Jersey-Rinder auf dem Bauernhof – Bild Nr. 202009131435
Alter Karren im Ziegengehege – BIld Nr. 202009131436
Der Farnwald – Bild Nr. 202009131449
Palmen – Bild Nr. 202009131415
Ein Ort zum Erholen – Bild Nr. 202009131408
Schildkröten im Kutzerweiher – Bild Nr. 202009131452
Auf dem Skulpturenweg… – Bild Nr. 202009131448
Skulptur „Die Haarwaschende“ von Martin Mayer – BIld Nr. 202009131457

Dies sind nur ein paar Impressionen, die nicht die gesamte Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten dieses wunderschönen Parks zeigen. Bleibt mir noch zu erwähnen, dass der Luisenpark fast ausnahmslos gut mit dem Rollstuhl befahrbar ist. Als aktiver Selbstfahrer musste ich an keiner Stelle die Hilfe meiner Frau in Anspruch nehmen, und so hatten wir beide einen unbeschwerten Tagesausflug, der wohl nicht unser letzter an dieser Stelle gewesen sein wird.

Internetseite des Luisenparks: https://www.luisenpark.de/

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