Walnussbaum in der Rheinhessischen Landschaft - Bild Nr. 201201156524

Mommenheim/Rheinhessen. Noch sehr tief steht die Januar-Sonne um die Mittagszeit, und alles was sie anleuchtet, wirft noch sehr lange Schatten. Aber wichtig ist doch, dass die Sonne scheint, womit wir hier in Rheinhessen an letzen Wochende geradezu verwöhnt wurden. Dieser Vorgeschmack auf den Frühling tat gut! Platz genug für lange Schatten bietet die weitläufige Rheinhessische Landschaft immerhin.


D80 – 18 mm (27 mm entspr. KB) f6.3 – 1/800s – ISO 200 

Kleine Brücke über den Flügelsbach bei Mommenheim - Bild Nr. 201201156526

Mommenheim/Rheinhessen. Kleine und zum Teil etwas kuriose Brücken nennt man im rheinhessischen Dialekt “Briggelscher”. Und so ein bemerkenswertes Briggelsche, das sich bereits in einem abenteuerlichem Zustand befindet, überspannt den Flügelsbach am Rande des Mommenheimer Golfplatzes. Sie macht sich auch im Winter ganz gut als Fotomotiv, wie ich meine.


D80 – 18 mm (27 mm entspr. KB) – f6.3 – 1/500s – ISO 200 

Rheinhessen. Wie farbig es doch im Winter sein kann, wenn die Sonne einmal kurz zwischen dicken Wolken hervorguckt, ist immer wieder beeindruckend. Diese Bilder die Benjamin bei Mainz-Ebersheim aufgenommen hat, zeigen die Rheinhessische Landschaft wie verzaubert. Hier dominieren die Felder, auf denen verschiedene Getreidesorten, Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut werden, in unterschiedlichen Farben. Ein Genuss für die Sinne, für den es nur ein kleines Zeitfenster gab. Weiterlesen »

Der Rhein bei Bingen im Winter - Bild Nr. 201201062878

Bingen am Rhein. In unseren Breiten bietet der Winter ja nicht immer so viele Motive, um mal endlich wieder ein paar schöne Fotos machen zu können. Gestern war auch wieder ein nasskalter und stürmischer Tag, an dem man lieber zuhause im Warmen bleibt. Aber ich hatte mir ein bestimmtes Motiv vorgenommen und fuhr dafür nach Bingen. Während in Mainz bereits wieder die Sonne schien,  Weiterlesen »

Ruine Landskron bei Oppenheim/Rheinhessen - Bild Nr. 201112106359

Das Schloss Landskron wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert als Burg erbaut. Vermutlich gab es hier früher bereits eine salische oder staufische Festung. Im Jahr 1244 wurde erstmals eine Reichsburg Oppenheim urkundlich erwähnt. Kurfürst Friedrich V. veranlasste 1615 den schlossartigen Umbau der Burg. Das Schloss brannte allerdings bereits 1621 beim Großen Stadtbrand von Oppenheim aus und ist seitdem Ruine. Weiterlesen »

Weinreben bei Harxheim (Krs. Mainz-Bingen) - Bild Nr. 201111163131

Nun haben wir also den ersten Frost am Morgen. Minus zwei Grad sind zwar noch nicht dramatisch, aber der Winter hinterlässt schon mal seine Visitenkarte in Form von Raureif auf den Feldern. An manchen Weinstöcken, wie hier in Harxheim, können wir noch Trauben sehen. Die sind nicht etwa vergessen worden zu lesen, sondern sie hängen noch am Rebstock um zu Eiswein zu werden, eine besonders hochwertige Spezialität der deutschen Winzer, die nicht jedes Jahr realisierbar ist. Weiterlesen »

In der Mommenheimer Gemarkung

Geschnittene Kopfweide im Röhricht - Bild Nr. 201101290217

Bei einem Spaziergang östlich von Mommenheim, im großen Bogen um die Kläranlage kann man so einiges an Natur erleben, obwohl man sich ja eigentlich in einer reinen Kulturlandschaft befindet. Da sind befestigte Wege mit einem Graben daneben, an dem reichlich Schilfrohr wächst, Felder die jedes Jahr aufs neue bewirtschaftet werden, ein Golfplatz, der Flügelbach, aber auch ein Stückchen Wald oder besser ein Landschaftsschutzgebiet, einem mehr oder weniger natürlichem Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen, an dessen Rand auch ein Teich nicht fehlt, aus dem im Sommer stets ein vielstimmiges Froschkonzert erklingt.

Überhaupt gibt es hier eine Menge wilder Tiere, die hier ihr Zuhause haben. Unter anderem sind hier Rehe, Feldhasen und Fasanen zuhause. Enten brüten an den Gewässern und viele einheimische Vögel finden hier ihren Lebensraum.

Kopfweide nach dem Schneiden - Bild Nr. 201101290219

Eine Kulturplanze bietet kleinen Tieren solchen Lebensraum großzügig an: die Kopfweide. Das ist keine besondere Weidenart, sondern sie hat ihren Namen und die Form durch die Nutzung durch uns Menschen. Die schnell wachsenden Äste und Zweige müssen immer wieder regelmäßig geschnitten werden, damit der Stamm des Baumes nicht unter der Last auseinander bricht. Das Holz kann als Brennholz, für Besenstiele oder zum Flechten von Körben genutzt werden. Jetzt im Winter ist es mal wieder soweit: Die Weiden wurden von ihren üppigen Ästen befreit und die “Ernte” kann genutzt werden. Auf einer Informationstafel ist folgender Text zu lesen:

- Zitat -

Bäume mit Köpfen

In Rheinhessen gehören Kopfweiden heute zum seltenen Bild der Landschaft. Bei Kopfweiden handelt es sich nicht um eine bestimmte Weidenart, sondern um eine spezielle Art der Nutzung. Früher wurden die Äste und Zweige von Weiden wie zum Beispiel der Silberweide regelmäßig abgeschnitten, um sie als Brennholz, für Gerätestiele und als Flechtmaterial zu nutzen. Die dünnen Laubzweige wurden sogar an das Vieh verfüttert. Durch den regelmäßigen Schnitt hat sich allmählich die Kopfform an der Spitze des Baumes gebildet. Wenn man die Bäume nicht regelmäßig schneidet, werden die Äste zu schwer und der Baumstamm droht unter ihrer Last auseinander zu brechen. Um Kopfweiden als Lebensraum zu erhalten müssen sie regelmäßig gepflegt werden.

Lebensraum Kopfweide - Bild Nr. 20110129221

Ein Baum als Lebensraum

Kopfweiden bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzenarten einen Lebensraum. Wenn die Äste abgeschnitten werden, entstehen häufig Faulstellen, die zu Baumhöhlen werden. In diesem Höhlen brüten gerne der seltene Steinkauz, und Fledermäuse. Die Siebenschläfer nutzen die Höhlen ebenfalls als Quartier. Im verfaulten Holz, dem Mulm, der Weiden können sich sogar Pflanzen ansiedeln.

- Zitat Ende -

Schilfrohr am Wegrand - Bild Nr. 201101290218

Zugefrorener Teich - Bild Nr. 201101290223

Das Landesgartenschaugelände bekommt nasse Füße …

Bild Nr. 201101141238

Das Hochwasser dominiert derzeit die Nachrichten in Deutschland. Vielerorts an Rhein, Main, Neckar und Mosel kam es zu Überschwemmungen. In Rheinhessen ging es diesmal jedoch sehr glimpflich aus, es wurde keine Wohngebiete überschwemmt, und so sieht es auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Bingen auch recht entspannt aus. Tieferliegende Teile der Uferpromenade sind zwar überflutet aber auf den unteren Hauptweg schwappt das Wasser, dank des ruhenden Schiffsverkehrs, nur ein wenig über, so dass ein Spaziergang am Rhein immer noch möglich ist.

Im Jahr 2008 war hier die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz. Dazu wurde der gesamte Uferbereich zu einem attraktiven Naherholungsgebiet umgestaltet. So kann man seitdem nicht nur im Bereich der Schiffsanleger laufen und sich entspannen, sondern von der Autofähre bis zur Nahemündung erstreckt sich das schmucke Rheinufer. Der alte Industriekran wurde in den Park mit einbezogen. Von seiner Plattform aus, in Höhe des Drehkranzes, hat man ein schöne Aussicht in alle Richtungen.


Bild Nr. 201101141249, 201101141241

Nilgänse - Bild Nr. 201101141261

Den Nilgänsen scheint das Hochwasser rein gar nichts auszumachen. Sie kommen auf den grünen Rasen und fühlen sich am sanften Übergang zwischen nass und trocken scheinbar pudelwohl.

Bilder von Bingen in meiner Bildersammlung

Bilder von der Landesgartenschau 2008 gibt es auf mittelrhein-foto.de

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Ein richtiger Winter mit viel Schnee steht in Rheinhessen nicht in jedem Jahr auf der Tagesordnung. Nun hat es gestern Abend heftig geschneit und heute vormittag schien zeitweise die Sonne. Eine gute Gelegenheit den Winterzauber fotografisch einzufangen, bevor der Schnee wieder schmilzt. Die kleinen Land- und Kreisstraßen sind zwar gerade gefährliche Eispisten, aber mit ein wenig Vorsicht kommt man an sein Ziel. Ich habe mich Richtung Oppenheim aufgemacht und freue mich die folgenden Bilder hier präsentieren zu können.

1. Nierstein-Schwabsburg: Das Wahrzeichen, der Schlossturm ist zwecks Renovierung derzeit eingerüstet:


Bild Nr. 201012091113,  201012091111

Weitere Fotografien von
Nierstein-Schwabsburg
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2. Oppenheim: Ruine Landskron:


Bild Nr. 201012091130,  201012091147

3. Oppenheim: Der Blick auf die Katharinenkirche von der Ruine Landskron aus:


Bild Nr. 201012091142, 201012091139

4. Oppenheim: Altstadtansicht von der K44 (von Dexheim) aus:

Oppenheim: Altstadt - Bild Nr. 201012091184

5. OppenheimGutleuthaus, Ruprechtsturm

Oppenheim: Das Gutleuthaus - Bild Nr. 201012091179

Oppenheim: Ruprechtsturm - Bild Nr. 201012091120

Weitere Fotografien von
Oppenheim
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Nackenheim - St. Gereon - Bild Nr. 201012021095

Der frühe Wintereinbruch in Rheinhessen, hat neben dem Verkehrschaos auf den Straßen auch seine schönen Seiten, besonders wenn mal ein kalter aber freundlicher Tag ist, der zum fotografieren einlädt.

Auf dem Bild ist der Ort Nackenheim zu sehen, die Heimat des Schriftstellers Carl Zuckmayer (1896-1977). Auf dem Hügel steht die katholische Pfarrkirche St. Gereon. Die Kirche wurde als Saalbau mit Rechteckchor 1716 von Johannes Vordörffer erbaut und 1902 nach Westen durch einen Querbau mit Volutengiebeln erweitert. Der Westturm stammt aus dem Jahr 1913. Der Hochaltar wurde 1697 als Martinsaltar in den Ostchor des Mainzer Doms gestiftet.

Foto: Georg Dahlhoff 02.12.2010 – Bild anklicken zu Vergrößern!
Nikon D700, 55mm, ISO 200, f:8, 1/400s

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