Das Kapitän-Tadsen-Museum

Langeneß: Kapitän-Tadsen-Museum - Bild Nr. 201204203409

Das Kapitän-Tadsen-Museum auf der Ketelwarf der Hallig Langeness ist ein typisches Hallighaus aus dem 18. Jahrhundert. Hier kann man sich ein Bild vom Leben auf der Hallig in früheren Zeiten machen. Das Haus wurde im Jahr 1741 erbaut und ist mit Originalmöbeln aus dem 18. Jahrhundert bestückt, die zum größten Teil auch aus dem Haus stammten. Weiterlesen »

Vom Leben auf der Hallig…

Hallig Langeneß, Kirchhofwarf - Bild Nr. 201204216769

Früher: Leben nach alter Sitte

Einfach und in althergebrachter Weise  lebte man auf Langeneß noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Häuser stehen auf Warften, auf Erdhügeln, die früher Schubkarre für Schubkarre aufgeschüttet wurden. Die Menschen lebten von der Viehzucht, dem Fischfang, der Jagd und der Seefahrt. Regenwasser wurde als Trinkwasser in Festhingen, einer Art Teich, für die Tiere und in Sodbrunnen für Menschen gesammelt. Brennmaterial wurde aus Dung hergestellt, Weiterlesen »

Ringelgänse

Ringelgänse - Bild Nr. 201204194410

Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst bevölkern unzählige Ringelgänse das Wattenmeer. Sie machen in erster Linie hier auf den Halligen Station um sich für den weiteren Flug zu den Brut- bzw. zu den Überwinterungsgebieten zu stärken. Das nahrhafte Gras der Salzwiesen fressen sie besonders gern.

Ende April werden auf der Hallig Hooge die Ringelganstage gefeiert. Während unseres Aufenthaltes auf Langeneß waren die Ringelgänse überall zu sehen, sowohl auf dem Land, als auch im Wasser und in der Luft. Ringelgänse sind allerdings rechts scheu. Eine Fluchtdistanz von ca 20 Metern lässt sich kaum unterschreiten, so war es nicht möglich sie Format füllend vor die Kamera zu bekommen. Für ein paar Impressionen hat es aber trotzdem gereicht. Weiterlesen »

Hallig Langeneß - Bild Nr. 201204223474

Hallig Langeness – Eigentlich bin ich ja kein großer Freund von den sogenannten Art-Filtern in Digitalkameras, aber während meines Aufenthaltes auf der Hallig, habe ich den Dramatic-Tone-Filter meiner Olympus XZ-1 für mich entdeckt. Ich finde, dass gerade bei bewölktem Himmel verblüffende apokalyptisch wirkende Effekte entstehen, die eine völlig neue Bildwirkung erzeugen, die mir durchaus sehenswert erscheint. Weiterlesen »

Leuchtturm der Hallig Langeneß - Bild Nr. 201204223516

Hallig Langeneß – Der Leuchtturm der Hallig ist natürlich das höchste Bauwerk dort, ist von weitem zu sehen und übt, wie die meisten Leuchttürme an den Küsten der Weltmeere, eine gewisse Faszination aus, der ich mich zumindest nicht entziehen kann.

Der Leuchtturm der Hallig Langeneß wurde 1902 auf den Resten der Alt-Peterswarf erbaut. Die Warf auf der früher ein Kapitän sein Gehöft hatte, musste damals aufgegeben werden , weil Weiterlesen »

Hallig Langeneß – 10 Kilometer ist sie lang, die größte Hallig in der Nordsee. Hier leben ca. 100 Menschen, die “Halliglüüt”, auf 16 der 21 Warften. (Landkarte)

Hallig, Warften? – Das muss ich erst einmal erklären. Wenn man denkt eine Hallig sei eine kleine Insel, dann irrt man sich. Eine Hallig ist eben keine sichere Insel, die hoch genug ist, seine Bewohner vor Sturmfluten zu schützen, sie ist ein Stück Meeresboden der bei einer normalen Flut in etwa nur einen Meter aus dem Wasser ragt und mehrmals im Jahr überflutet wird. Weiterlesen »

Wo das Festland endet…

Ende des Radweges - Bild Nr. 201110155817

… und das Wattenmeer beginnt, enden auch die Radwege. Die Besitzer diesen beiden Räder haben es richtig gemacht, sie vertreten sich am Randes Watts ein wenig die Beine, um danach weiter zu radeln.

Hiermit beende ich nun meine kleine Serie ‘Nordfriesland‘, und hoffe, dass die fotografische Ausbeute eines tollen Herbstwochenendes 14.-16.10. viel Freude gemacht hat.

D80 – 300 mm (450 mm entspr. KB), f8.0, 1/500s, ISO 200

Das Watt (Wattenmeer)

Wattenmeer bei Ebbe - Bild Nr. 201110155810

Was auf den ersten Blick eher aussieht wie eine Mondlandschaft ist in Wirklichkeit ein ganz besonderes Lebensraum: Das Wattenmeer, oder wie man im Norden einfach sagt, das Watt. Zweimal am Tag wird es geflutet und zweimal fällt es wieder trocken. Genau genommen dauert ein Ebbe/Flut-Zyklus 12 Stunden und 25 Minuten. Angetrieben werden die Gezeiten, wie man Ebbe und Flut bezeichnet, durch die Gravitationskräfte zwischen Erde, Mond und Sonne. Dass wir an der deutschen Nordseeküste ein so großes Gebiet haben, das bei Ebbe trocken fällt, liegt an dem flachen Verlauf der Küste, so dass ein durchschnittlicher Tidenhub (Tide = Gezeiten) von 2 Metern ausreicht, um große Teile der Küste bei Niedrigwasser trockenfallen zu lassen. Weiterlesen »

Das Eidersperrwerk

Das Eidersperrwerk - Bild Nr. 201110155851

An der breiten Mündung der 188 km langen Eider in die Nordsee wurde in den Jahren 1967 bis 1973 das Eidersperrwerk bei Tönning errichtet. Nach der verheerenden Sturmflut im Jahr 1962 hatte man sich überlegt, ob man entlang der Eider auf einer Länge von 60 km die Deiche weiter erhöhen, oder ggf. ein Sperrwerk bauen sollte, welches den Wasserstand in der Eider regulieren kann. Man entschied sich für die technische Lösung, die sich bislang auch bewährt hat.

D80 – 45 mm (67 mm entspr. KB) – f8.0 – 1/800s – ISO 200 Weiterlesen »

Impressionen aus Husum

Husum: Torhaus des Schlosses - Bild Nr. 201110145730

Das Husum mehr zu bieten hat als den Hafen, die Fischerboote und Krabben, merkt man schon wenn man durch die Straßen geht und all die schönen Fassaden der Häuser wahrnimmt. Ein ganz besonderes Schmuckstück ist das Torhaus des Schlosses. Es wurde im Jahr 1612 im Stil des Frühbarock unter Herzogin Augusta erbaut. Über der Tordurchfahrt befinden sich Figuren welche die Aphrodite, die Hera und die Athene darstellen.

D80 – 18 mm (27 mm entspr. KB) – f6.3 – 1/400s – ISO 200 Weiterlesen »

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