Leuchtturm der Hallig Langeneß - Bild Nr. 201204223516

Hallig Langeneß – Der Leuchtturm der Hallig ist natürlich das höchste Bauwerk dort, ist von weitem zu sehen und übt, wie die meisten Leuchttürme an den Küsten der Weltmeere, eine gewisse Faszination aus, der ich mich zumindest nicht entziehen kann.

Der Leuchtturm der Hallig Langeneß wurde 1902 auf den Resten der Alt-Peterswarf erbaut. Die Warf auf der früher ein Kapitän sein Gehöft hatte, musste damals aufgegeben werden , weil Weiterlesen »

Hallig Langeneß – 10 Kilometer ist sie lang, die größte Hallig in der Nordsee. Hier leben ca. 100 Menschen, die “Halliglüüt”, auf 16 der 21 Warften. (Landkarte)

Hallig, Warften? – Das muss ich erst einmal erklären. Wenn man denkt eine Hallig sei eine kleine Insel, dann irrt man sich. Eine Hallig ist eben keine sichere Insel, die hoch genug ist, seine Bewohner vor Sturmfluten zu schützen, sie ist ein Stück Meeresboden der bei einer normalen Flut in etwa nur einen Meter aus dem Wasser ragt und mehrmals im Jahr überflutet wird. Weiterlesen »

Wo das Festland endet…

Ende des Radweges - Bild Nr. 201110155817

… und das Wattenmeer beginnt, enden auch die Radwege. Die Besitzer diesen beiden Räder haben es richtig gemacht, sie vertreten sich am Randes Watts ein wenig die Beine, um danach weiter zu radeln.

Hiermit beende ich nun meine kleine Serie ‘Nordfriesland‘, und hoffe, dass die fotografische Ausbeute eines tollen Herbstwochenendes 14.-16.10. viel Freude gemacht hat.

D80 – 300 mm (450 mm entspr. KB), f8.0, 1/500s, ISO 200

Das Watt (Wattenmeer)

Wattenmeer bei Ebbe - Bild Nr. 201110155810

Was auf den ersten Blick eher aussieht wie eine Mondlandschaft ist in Wirklichkeit ein ganz besonderes Lebensraum: Das Wattenmeer, oder wie man im Norden einfach sagt, das Watt. Zweimal am Tag wird es geflutet und zweimal fällt es wieder trocken. Genau genommen dauert ein Ebbe/Flut-Zyklus 12 Stunden und 25 Minuten. Angetrieben werden die Gezeiten, wie man Ebbe und Flut bezeichnet, durch die Gravitationskräfte zwischen Erde, Mond und Sonne. Dass wir an der deutschen Nordseeküste ein so großes Gebiet haben, das bei Ebbe trocken fällt, liegt an dem flachen Verlauf der Küste, so dass ein durchschnittlicher Tidenhub (Tide = Gezeiten) von 2 Metern ausreicht, um große Teile der Küste bei Niedrigwasser trockenfallen zu lassen. Weiterlesen »

Das Eidersperrwerk

Das Eidersperrwerk - Bild Nr. 201110155851

An der breiten Mündung der 188 km langen Eider in die Nordsee wurde in den Jahren 1967 bis 1973 das Eidersperrwerk bei Tönning errichtet. Nach der verheerenden Sturmflut im Jahr 1962 hatte man sich überlegt, ob man entlang der Eider auf einer Länge von 60 km die Deiche weiter erhöhen, oder ggf. ein Sperrwerk bauen sollte, welches den Wasserstand in der Eider regulieren kann. Man entschied sich für die technische Lösung, die sich bislang auch bewährt hat.

D80 – 45 mm (67 mm entspr. KB) – f8.0 – 1/800s – ISO 200 Weiterlesen »

Der Leuchtturm Westerheversand

Leuchtturm Westerheversand - Bild Nr. 201110155761

Der Leuchtturm Westerheversand ist einer von drei baugleichen Stahtürmen in Nordfriesland, die mit “Tübbingen” der Isselburger Hütte am Niederrhein 1907 erbaut wurden. Weiterlesen »

Husum: Der Hafen

Husum: Binnenhafen - Bild Nr. 201110145683

Spricht man über Husum, fällt fast immer das Zitat von der Grauen Stadt am Meer aus Theodor Storms (1817-1888) Gedicht “Die Stadt”. Vielleicht traf das im Jahr 1852, als Storm das Gedicht verfasste, ja zu, aber heute präsentiert sich Husum eher fröhlich und bunt, wenn das Wetter mitspielt. Im Binnenhafen konnte ich in ein Meer von Farben eintauchen und es hat mir sehr viel Freude bereitet, diese Fotos aufzunehmen. Aber auch Theodor Storm hat seine Stadt mit ihren zum Teil sehr alten und schön erhaltenen Häusern geliebt, und sicher hat er, abseits des Alltags, auch die Farben wahrgenommen, wenn sie vielleicht auch nicht so frisch leuchteten wie heute.

D80, 18 mm (27 mm entspr. KB), f5.0, 1/1000s, ISO 200 Weiterlesen »

Leuchtturm Westerheversand - Bild Nr. 201110155759-1

Am vergangenen Wochenende hatten wir einen Ausflug an die Nordsee unternommen. Das Wetter war ideal, so dass wir nicht nur die inneren Akkus an frischer Luft aufladen konnten, sondern auch etliche Bilder mitgebracht haben: Von Husum, vom Watt, von Schafen, vom Eidersperrwerk und (ein Traum wurde wahr) vom Westerhever Leuchtturm. Und diese Bilder möchte ich natürlich auch gerne nach und nach hier zeigen.

So beginne ich die Serie mit einem Bild des Westerhever Leuchtturms, dem Wahrzeichen Nordfrieslands schlechthin, kombiniert mit einer Seekarte des Gebietes.

Helgoland: Steilküste mit 'Langer Anna' - Bild Nr. 201006028283

Es ist kaum zu glauben, dass man auf einer so kleinen Insel Urlaub machen kann ohne sich zu langweilen. Gerade mal 1,7 qkm ist die diese kleine Welt groß. Eigentlich sind es sogar 2 Inseln: Die Hauptinsel, die sich in Oberland, Mittelland und dem Unterland gliedert und die Düne, die seit 1721 von der Hauptinsel abgetrennt ist. Helgoland hat ca. 1300 Einwohner und gehört verwaltungstechnisch zum Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Die beiden Inseln sind sehr unterschiedlich. Während die 1 qkm große Hauptinsel zum größten Teil aus einem roten Sandsteinfelsen mit schroffen Klippen besteht, ist die 0,7 qkm große Düne eine flache Insel mit Sandstränden und einer typischen Dünenlandschaft. Auf der Düne befindet sich auch der kleine Flughafen von Helgoland. Zwischen den Inseln pendelt die Dünenfähre, mit der man jederzeit von der Haiptinsel zur Düne und zurück kommen kann.

Basstölpel - Bild Nr. 201006058931

Das Wahrzeichen der Hauptinsel ist die “Lange Anna” ein separat stehender steiler Felsen, der von den in Mitteleuropa seltenen Basstölpeln als Brutplatz genutzt wird. In den Steilklippen auf der Westseite der Insel brüten neben Basstölpeln in großer Zahl die Trottellummen, welche aussehen wie kleine Pinguine und genau wie diese keine Nester bauen, sondern das Ei auf ihren Füßen, vom Gefieder gewärmt, ausbrüten. Diese Vögel zu beobachten ist ein Teil des großartigen Naturschauspiels das Helgoland zu bieten hat. Ein weiteres Naturerlebnis bietet die Düne: Am Nordstrand liegen sehr oft große Herden von Kegelrobben um sich am Strand auszuruhen. Wenn man sich ruhig und umsichtig verhält kann man die Robben aus einer Entfernung von 10-20 m sehr schön beobachten. Am Südstrand liegen sehr oft große Mengen Seehunde und genießen die Sonne. Die Tiere scheinen sich bereits daran gewöhnt zu haben, dass sie fotografiert werden.

Kegelrobbe - Bild Nr. 201006048732

Zum Wetter: Auf Helgoland gehören Wetterextreme nicht zur Tagesordnung. Durch die Hochseelage ist es im Winter kaum kälter als 0 °C und im Sommer kaum wärmer als 20-25 °C. Hier gibt es die meisten Sonnenstunden in Deutschland, und dass macht neben der pollenfreien sauberen Luft den Aufenthalt auf Helgoland so angenehm. Autoverkehr gibt es mit wenigen wichtigen Ausnahmen nicht auch Fahrräder wird man hier nicht finden. Die wenigen für den Transport benötigten Fahrzeuge fahren mit Elektroantrieb.

Seehunde - Bild Nr. 201006013132

Helgoland ist ein guter Urlaubstip für Menschen, die Ruhe und Entspannung suchen und sich an der Natur erfreuen wollen. Auch für ambitionierte Hobby-Fotografen haben die Inseln sehr viel zu bieten. Zwar kommen jeden Tag um die Mittagszeit viele Tagestouristen mit den Schiffen auf die Hauptinsel, kaum auf die Düne, aber die sind 4 Stunden später wieder weg, und dann ist es wieder richtig gemütlich auf Helgoland. Mag die Insel auch klein sein und die Wege kurz, es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Gänzlich unverzichtbar sind natürlich Fernglas und eine gute Fotoausrüstung. Wer einmal hier war, kommt wieder…

Trottellummen und Basstölpel - Bild Nr. 201006058802

Zu guter letzt empfehle ich noch meine Fotogalerie über Helgoland. Die Fotos sind während eines Kurzurlaubes in der Zeit vom 31.05.2010 bis 05.06.2010 entstanden.

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