Der Mainzer Rosengarten
Der Rosengarten im Mainzer Stadtpark, gehört sicher nicht zu den spektakulärsten in Deutschland, aber er ist sehenswert und auch in Zeiten knapper Stadtkassen ein Ort, den wir immer wieder gerne aufsuchen; und im Rosenmonat Juni ist er natürlich am schönsten. Der Rosengarten wurde 1925 nach Plänen des Niersteiner Gartenarchitekten August Waltenberg angelegt. Er hat eine Fläche von 9.500 Quadratmetern und ist mit 7.500 Rosenstöcken bepflanzt. Weiterlesen
Markthäuser Mainz (2)
Nachdem ich gestern einige Extremperspektiven der Mainzer Markthäuser gezeigt habe, möchte ich heute anhand tagesaktueller Bilder zeigen, wie das Gebäude wirklich aussieht. Oben ist nun die Ansicht vom Rebstockplatz aus zu sehen. Gut zu erkennen ist hier Weiterlesen
Johannes Gutenbergs Erfindung
Johannes Gutenberg (1400-1468), der wohl bekannteste Sohn der Stadt Mainz, hat mit seiner Erfindung die Welt nachhaltig verändert. Er entwickelte das Verfahren des Buchdrucks mit beweglichen Lettern und der Druckerpresse, das eine Verbreitung von Wissen und Informationen an breite Schichten der Bevölkerung erst möglich machte. Weiterlesen
Die Mainzer Bonifaziustürme
Dass das Stadtbild einer über 2000 Jahre alten Stadt viele Facetten hat, wird wohl niemand erstaunen. Von Mainz bekommt aber aber meistens Bilder des tausendjährigen Domes, der gemütlichen Altstadt, des Kurfürstlichen Schlosses und den prächtigen Bauten des Landtages und der Staatskanzlei zu sehen. Aber es hat eben jede Zeit ihre Spuren hinterlassen, und so hat auch Mainz seine modernen Hochhäuser, wenngleich die Stadt natürlich nicht über eine so imposante Skyline verfügt wie z.B. das benachbarte Frankfurt. Weiterlesen
Fastnachtsbrunnen in Mainz (2)
Aktuelle Detailaufnahmen vom Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz in Mainz;
von Benjamin Dahlhoff
Siehe auch den Artikel vom 22.10.2010 zum Fastnachtsbrunnen.
Mainz: Die Kaponniere am Feldbergplatz
Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Stadt Mainz um die Neustadt erweitert wurde, begann die damalige französische Besatzungsmacht die Stadtbefestigung am linken Rheinufer zu erweiteren.

Mainz: Kaponniere am Feldbergplatz - Bild Nr.… Weiterlesen
Botanischer Garten der Universität Mainz
Der Botanische Garten der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität ist im Allgemeinen weniger bekannt. Er ist auch kein Park der in erster Linie zur Zierde und Erholung angelegt wurde, sondern er ist ein wissenschaftlicher Garten, der in den Jahren 1946 bis 1955 unter der Leitung des Botanikers Prof. Dr. Wilhelm Troll (1897–1978) angelegt wurde. Sinn und Ziel dieses Gartens ist es, eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen (Moose, Farne und Samenpflanzen) zur Anschauung bereitzustellen und durch deren Erforschung u.a. zur Erhaltung der Arten beizutragen. Herzstück der wissenschaftlichen Arbeit ist die Systematische Abteilung, in deren 38 Beeten in 2000 Pflanzstellen eine Vielzahl blühender Pflanzen dargestellt werden. Darüber hinaus werden verschiedene Natur- und Kulturlandschaften, sowie Wälder verschiedener Kontinente mit deren typischem Baumbestand dargestellt.
Über den wissenschaftlichen Zweck hinaus, hat sich der Botanische Garten inzwischen zu einem wunderschönen Park entwickelt, den es sich anzusehen lohnt. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es für jedermann viel zu entdecken. Die bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen aus aller Welt sowie die Wälder mit Bäumen aus Amerika und Asien sind für jeden Naturliebhaber interessant. Mit vielen Bänken an sonnigen und schattigen Plätzen bietet der Garten auch Platz für Erholung und Entspannung, sowohl für die Studenten vom angrenzenden Campus, als auch für Besucher die den Garten täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr besuchen können. Die Gewächshäuser können von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr (freitags bis 13:00 Uhr) besichtigt werden. Weiterlesen
Die Coface-Arena in Mainz
Mainz-Bretzenheim – Es ist soweit! Der Fussball-Bundesligist 1.FSV Mainz 05 hat ein neues Stadion, die Coface-Arena. Verkehrsgünstig gelegen am Europa-Kreisel liegt die tomatenrote Arena umgeben von landwirtschaftliche Flächen und ist bereits von der Autobahn (A60) aus gut zu sehen.
Am Sonntag den 3. Juli 2011 wurde die neue Arena, die Platz 33.500 Zuschauer bietet, mit einem großen Fest eingeweiht. Zuvor zogen ca. 20.000 Fans in einem Umzug vom alten Bruchwegstadion in die neue Arena. Und weil man in Mainz besonders gerne Fastnacht feiert, wurde es eine Art Rosenmontagsumzug mit Motivwagen, Musik und den bekannten “Meenzer Schwellköppen” voraus. Zwar mag so manchem der Abschied von dem geliebten Bruchwegstadion ein wenig schwer gefallen sein. Aber die Coface-Arena dürfte mit der Zeit auch den größten Anhängern des alten Stadions gefallen, denn sie ist als modernes Fußballstadion ganz auf die Bedürfnisse und Erfordernisse des Bundesliga- und des internationalen Fußballs zugeschnitten. Weiterlesen
Die Neue Synagoge in Mainz
Kühn ragt das ungewöhnliche Bauwerk in der Mainzer Neustadt in den Himmel, eine Architektur, die einzigartig ist, und die für die Stadt Mainz ein weiteres Wahrzeichen darstellt, das man einfach gesehen haben muss.
Die Geschichte dieser Synagoge ist natürlich noch recht jung, sie wurde erst im September 2010 fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben, die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in der Stadt erstreckt sich aber bereits über einen sehr langen Zeitraum. Alte Dokumente lassen die Annahme zu, dass es in Mainz bereits in vorchristlicher Zeit jüdisches Leben gab. Über die Geschichte der jüdischen Gemeinde möchte ich an dieser Stelle nicht ausführlicher berichten, weil es den Rahmen dieses Foto-Blogs sprengen würde. Das kann die Gemeinde auf ihrer Homepage viel besser und ausführlicher. Nur so viel: An der Stelle, an der das neue jüdische Gemeindezentrum steht, stand bereits von 1912 bis 1938 die damalige Hauptsynagoge, die den November-Progromen der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Nur ein paar Säulen blieben bis heute übrig, die immer noch an der selben Stelle vor dem Neubau stehen (siehe Bild oben) und an die mitunter leidvolle Geschichte der Juden in Deutschland erinnern.
Nach den grausamen und verheerenden Verbrechen der Nationalsozialisten war die Gemeinde, die sich im Oktober 1945 wieder neu zusammen fand, nur noch sehr klein und erholte sich erst langsam wieder während der nachfolgenden Jahrzehnte. Ein Wiederaufbau der zerstörten Synagoge war in den 1950er Jahren einfach nicht vorstellbar. Erst in den vergangenen Jahren, nachdem bereits zwei neue Generationen heran gewachsen sind und die Räumlichkeiten der inzwischen wieder 900 Mitglieder zählenden Gemeinde zu klein wurden, entstand der Herzenswunsch wieder eine neue Synagoge in der Stadt zu errichten. Glücklicherweise wurde das ehemalige Zollgebäude, welches seit den 1950er Jahren an dieser Stelle stand, nicht mehr benötigt und konnte abgerissen werden. So war der Platz wieder frei für ein neues jüdisches Gemeindezentrum am alten Platz.
Auf großes Interesse in der Region stieß der Entwurf des Kölner Architekten Manuel Herz, der eine ganz besondere Idee für das Gebäude hatte. So sollte die Silhouette des Gemeindezentrums den liturgischen Spruch ‘Keduscha’, zu deutsch ein Segensspruch für Heiligung und Erhöhung, nachempfunden sein. Man kann die Verbindung dieses Erscheinungsbildes mit der Würde eines Gotteshauses und der Funktionalität eines modernen Gemeindezentrums nur bewundern. Hier ist dem Architekten ein wahres Meisterwerk gelungen.
Nicht nur die Form des Gebäudes ist bemerkenswert, sondern auch das Material. So besteht die gesamte Fassade aus präzise angebrachten grünen Keramikelementen, welche die Formensprache unterstützen und der Synagoge zu ihrem unverwechselbaren Aussehen verhelfen.
Die Einweihung der neuen Synagoge fand am 3. September 2010 statt, genau 98 Jahre nach der Einweihung der früheren Hauptsynagoge an dieser Stelle und fast genau 70 Jahre nach deren Zerstörung.
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Der Till
Eines der neueren Denkmäler und Skulpturen in Mainz steht am Kronberger Hof, gegenüber dem Kleinen Haus des Staatstheaters: Der Till – Eine wichtige Symbolfigur der Mainzer Fastnacht, angelehnt an den aus Niedersachsen stammenden Narr… Weiterlesen
















