Markthäuser Mainz: Der Rebstockplatz - Bild Nr. 201202043409

Nachdem ich gestern einige Extremperspektiven der Mainzer Markthäuser gezeigt habe, möchte ich heute anhand tagesaktueller Bilder zeigen, wie das Gebäude wirklich aussieht. Oben ist nun die Ansicht vom Rebstockplatz aus zu sehen. Gut zu erkennen ist hier Weiterlesen »

Bewegliche Lettern - Bild Nr. 201201146474

Johannes Gutenberg (1400-1468), der wohl bekannteste Sohn der Stadt Mainz, hat mit seiner Erfindung die Welt nachhaltig verändert. Er entwickelte das Verfahren des Buchdrucks mit beweglichen Lettern und der Druckerpresse, das eine Verbreitung von Wissen und Informationen an breite Schichten der Bevölkerung erst möglich machte. Weiterlesen »

Bonifaziustürme Mainz - Bild Nr. 201201146462

Dass das Stadtbild einer über 2000 Jahre alten Stadt viele Facetten hat, wird wohl niemand erstaunen. Von Mainz bekommt aber aber meistens Bilder des tausendjährigen Domes, der gemütlichen Altstadt, des Kurfürstlichen Schlosses und den prächtigen Bauten des Landtages und der Staatskanzlei zu sehen. Aber es hat eben jede Zeit ihre Spuren hinterlassen, und so hat auch Mainz seine modernen Hochhäuser, wenngleich die Stadt natürlich nicht über eine so imposante Skyline verfügt wie z.B. das benachbarte Frankfurt. Weiterlesen »

Aktuelle Detailaufnahmen vom Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz in Mainz;
von Benjamin Dahlhoff

Details vom Fastnachtsbrunnen in Mainz - Bild Nr. 201109280015

 Siehe auch den Artikel vom 22.10.2010 zum Fastnachtsbrunnen.

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Mainz: Kaponniere am Feldbergplatz - Bild Nr. 201108282056

Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Stadt Mainz um die Neustadt erweitert wurde, begann die damalige französische Besatzungsmacht die Stadtbefestigung am linken Rheinufer zu erweiteren.

Mainz: Kaponniere am Feldbergplatz - Bild Nr. 201009054683

Entlang des Rheinufers wurden Festungsmauern errichtet, in der Nähe der Tore wurden sogenannte Kaponnieren errichtet, das sind besonders massive Gebäude, von denen aus mögliche Eindringlinge unter Beschuss genommen werden konnten. Die Kaponniere am Feldbergtor in der Nähe des ehemaligen Zollhafens und etliche Abschnitte der Festungsmauer sind noch erhalten. (Landkarte)

Linkempfehlung:
Festung Mainz: Die Befestigung des linken Rheinufers
Begriffserklärung ‘Kaponniere’ auf Wikipedia 

Botanischer Garten der Universität Mainz - Bild Nr. 201107110265

Der Botanische Garten der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität ist im Allgemeinen weniger bekannt. Er ist auch kein Park der in erster Linie zur Zierde und Erholung angelegt wurde, sondern er ist ein wissenschaftlicher Garten, der in den Jahren 1946 bis 1955 unter der Leitung des Botanikers Prof. Dr. Wilhelm Troll (1897–1978) angelegt wurde. Sinn und Ziel dieses Gartens ist es, eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen (Moose, Farne und Samenpflanzen) zur Anschauung bereitzustellen und durch deren Erforschung u.a. zur Erhaltung der Arten beizutragen. Herzstück der wissenschaftlichen Arbeit ist die Systematische Abteilung, in deren 38 Beeten in 2000 Pflanzstellen eine Vielzahl blühender Pflanzen dargestellt werden. Darüber hinaus werden verschiedene Natur- und Kulturlandschaften, sowie Wälder verschiedener Kontinente mit deren typischem Baumbestand dargestellt.

Botanischer Garten der Universität Mainz - Bild Nr. 201107110297

Über den wissenschaftlichen Zweck hinaus, hat sich der Botanische Garten inzwischen zu einem wunderschönen Park entwickelt, den es sich anzusehen lohnt. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es für jedermann viel zu entdecken. Die bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen aus aller Welt sowie die Wälder mit Bäumen aus Amerika und Asien sind für jeden Naturliebhaber interessant. Mit vielen Bänken an sonnigen und schattigen Plätzen bietet der Garten auch Platz für Erholung und Entspannung, sowohl für die Studenten vom angrenzenden Campus, als auch für Besucher die den Garten täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr besuchen können. Die Gewächshäuser können von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr (freitags bis 13:00 Uhr) besichtigt werden. Weiterlesen »

Coface-Arena Mainz - Bild Nr. 201107050226

Mainz-Bretzenheim – Es ist soweit! Der Fussball-Bundesligist 1.FSV Mainz 05 hat ein neues Stadion, die Coface-Arena. Verkehrsgünstig gelegen am Europa-Kreisel liegt die tomatenrote Arena umgeben von landwirtschaftliche Flächen und ist bereits von der Autobahn (A60) aus gut zu sehen.

Coface-Arena Mainz: Blick ins Innere - Bild Nr. 201107050230

Am Sonntag den 3. Juli 2011 wurde die neue Arena, die Platz 33.500 Zuschauer bietet, mit einem großen Fest eingeweiht. Zuvor zogen ca. 20.000 Fans in einem Umzug vom alten Bruchwegstadion in die neue Arena. Und weil man in Mainz besonders gerne Fastnacht feiert, wurde es eine Art Rosenmontagsumzug mit Motivwagen, Musik und den bekannten “Meenzer Schwellköppen” voraus. Zwar mag so manchem der Abschied von dem geliebten Bruchwegstadion ein wenig schwer gefallen sein. Aber die Coface-Arena dürfte mit der Zeit auch den größten Anhängern des alten Stadions gefallen, denn sie ist als modernes Fußballstadion ganz auf die Bedürfnisse und Erfordernisse des Bundesliga- und des internationalen Fußballs zugeschnitten. Weiterlesen »

Die neue Synagoge in Mainz - Bild Nr. 201104164937

Kühn ragt das ungewöhnliche Bauwerk in der Mainzer Neustadt in den Himmel, eine Architektur, die einzigartig ist, und die für die Stadt Mainz ein weiteres Wahrzeichen darstellt, das man einfach gesehen haben muss.

Neue Synagoge in Mainz - Bild Nr. 201104164951

Die Geschichte dieser Synagoge ist natürlich noch recht jung, sie wurde erst im September 2010 fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben, die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in der Stadt erstreckt sich aber bereits über einen sehr langen Zeitraum. Alte Dokumente lassen die Annahme zu, dass es in Mainz bereits in vorchristlicher Zeit jüdisches Leben gab. Über die Geschichte der jüdischen Gemeinde möchte ich an dieser Stelle nicht ausführlicher berichten, weil es den Rahmen dieses Foto-Blogs sprengen würde. Das kann die Gemeinde auf ihrer Homepage viel besser und ausführlicher. Nur so viel: An der Stelle, an der das neue jüdische Gemeindezentrum steht, stand bereits von 1912 bis 1938 die damalige Hauptsynagoge, die den November-Progromen der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Nur ein paar Säulen blieben bis heute übrig, die immer noch an der selben Stelle vor dem Neubau stehen (siehe Bild oben) und an die mitunter leidvolle Geschichte der Juden in Deutschland erinnern.

Neue Synagoge in Mainz - Bild Nr. 201010180022

Nach den grausamen und verheerenden Verbrechen der Nationalsozialisten war die Gemeinde, die sich im Oktober 1945 wieder neu zusammen fand, nur noch sehr klein und erholte sich erst langsam wieder während der nachfolgenden Jahrzehnte. Ein Wiederaufbau der zerstörten Synagoge war in den 1950er Jahren einfach nicht vorstellbar. Erst in den vergangenen Jahren, nachdem bereits zwei neue Generationen heran gewachsen sind und die Räumlichkeiten der inzwischen wieder 900 Mitglieder zählenden Gemeinde zu klein wurden, entstand der Herzenswunsch wieder eine neue Synagoge in der Stadt zu errichten. Glücklicherweise wurde das ehemalige Zollgebäude, welches seit den 1950er Jahren an dieser Stelle stand, nicht mehr benötigt und konnte abgerissen werden. So war der Platz wieder frei für ein neues jüdisches Gemeindezentrum am alten Platz.

Auf großes Interesse in der Region stieß der Entwurf des Kölner Architekten Manuel Herz, der eine ganz besondere Idee für das Gebäude hatte. So sollte die Silhouette des Gemeindezentrums den liturgischen Spruch ‘Keduscha’, zu deutsch ein Segensspruch für Heiligung und Erhöhung, nachempfunden sein. Man kann die Verbindung dieses Erscheinungsbildes mit der Würde eines Gotteshauses und der Funktionalität eines modernen Gemeindezentrums nur bewundern. Hier ist dem Architekten ein wahres Meisterwerk gelungen.

Tür der neuen Synagoge in Mainz - Bild Nr. 201009060050

Nicht nur die Form des Gebäudes ist bemerkenswert, sondern auch das Material. So besteht die gesamte Fassade aus präzise angebrachten grünen Keramikelementen, welche die Formensprache unterstützen und der Synagoge zu ihrem unverwechselbaren Aussehen verhelfen.

Die Einweihung der neuen Synagoge fand am 3. September 2010 statt, genau 98 Jahre nach der Einweihung der früheren Hauptsynagoge an dieser Stelle und fast genau 70 Jahre nach deren Zerstörung.
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Der Till - Bild Nr. 201105141601

Eines der neueren Denkmäler und Skulpturen in Mainz steht am Kronberger Hof, gegenüber dem Kleinen Haus des Staatstheaters: Der Till – Eine wichtige Symbolfigur der Mainzer Fastnacht, angelehnt an den aus Niedersachsen stammenden Narr Till Eulenspiegel (14. Jahrhundert), einem scharfsinnigen Witzbold, der den Menschen den Spiegel vorhielt und so auf Unzulänglichkeiten aufmerksam machte.

Dieser Till, erschaffen von Eberhard Linke, wurde am 2. Januar 2010 den Mainzerinnen und Mainzern gewidmet vom MCC (Mainzer Carneval Club) zu dessen 111-jährigen Bestehens.

… Johannes Gutenberg ist ein echter Meenzer!

Heute ist in Mainz wieder einmal, wie hier traditionell durchaus üblich, Feiern angesagt. Diesmal ist es nicht die Fastnacht, sondern der letzte Spieltag der Bundesligasaison 2010/2011. Was war das für den 1.FSV Mainz 05 für eine tolle Saison in der 1. Fussball-Bundesliga! Am Ende ist es Platz 5 und der Einzug in die Europa League ist sicher. Dieser bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist wahrlich ein Grund zum Feiern – Und was für einer! Hinzu kommt heute noch, dass es das letzte Heimspiel im Bruchweg-Stadion ist, denn die neue Coface-Arena wartet darauf, ihrer Bestimmung übergeben zu werden. Damit wirft bereits das nächste Fest seine Schatten voraus.

Gutenberg erhält seine Fan-Ausstattung - Bild Nr. 201105141636

Und damit der Verein, die Fans und natürlich die ganze Stadt so richtig feiern können, laufen am heutigen Markttag die Vorbereitungen rund um den Gutenbergplatz auf Hochtouren. Und natürlich darf der berühmteste Sohn der Stadt, Johannes Gutenberg, seines Zeichens Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern und Mann des 2. Jahrtausends, dabei nicht fehlen. Natürlich benötigt er dazu eine echten Fan-Ausstattung. Ein aktuelles Trikot kann man dem guten leider nicht anziehen aber Fan-Schals, eine Fahne und die “UEFA-Kapp” stehen ihm gut zu Gesicht und er kann mal wieder zeigen, dass er ein echter Mainzer ist, der dabei ist wenn es in der Stadt etwas zu feiern gibt.

Hier sehen wir die fleißigen Helfer auf dem Steiger die dem Gutenberg-Denkmal gegenüber dem Staatstheater die  Fan-Ausrüstung “übergeben”. – Die Party kann beginnen!

Die Allgemeine Zeitung zeigt Flagge - Bild Nr. 201105141609

Auch die Allgemeine Zeitung, die große Mainzer Tageszeitung zeigt Flagge und bedankt sich dafür, dass der FSV Mainz 05 eine solch erfolgreiche Saison gespielt hat, die wohl auch den Berichterstattern so manch schöne Stunde beschert hat. Das übergroße Banner ziert heute den Marktplatz, und es ist nicht mehr zu übersehen: Mainz ist nicht nur eine Stadt der Fastnacht und des Frohsinns, sondern auch des Fußballs.

Ich freue mich auf weitere schöne Spielzeiten und wünsche dem 1. FSV Mainz 05 viel Erfolg in der nächsten Saison. – Macht weiter so!

Ergänzung 17:22 Uhr: Das letzte Heimspiel am Bruchweg gegen den FC St. Pauli endete 2:1 für Mainz 05. Ein guter Saisonabschluss!

Die Aufnahmen entstanden am 14.05.2011 um 10:00 Uhr herum beim Markteinkauf.

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