Vorderseite der Bonifatiuskirche Wiesbaden. Bild: BD_20100423-A0087

Die Bonifatiuskirche ist die zentrale katholische Kirche in der Wiesbadener Innenstadt. Im Juni 1828 wurde die erste Bonifatiuskirche gebaut, die 1831 aber einstürzte. Die heutige Bonifatiuskirche wurde 1849 eingeweiht. Der Haupteingang von St. Bonifatius zeigt in Richtung des Wiesbadener Luisenplatzes, während die Seiten der Kirchen von nahe stehenden Gebäuden umschlossen werden. Rechts neben der Kirche befindet sich das Winfriedhaus mit katholischen Kindergarten, das Roncallihaus und das Pfarrhaus. Besonders auffällig sind die 65m hohen Türme der ältesten Kirche Wiesbadens.
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Fachwerkfassaden in Wissembourg - Bild Nr. 201203103733

Wissembourg/Alsace (Weißenburg/Elsass) – Wenn man im Südwesten Deutschlands lebt, liegt es nahe, gelegentlich ins Elsass zu fahren, sei es um die Atmosphäre der hübschen kleinen Städte zu genießen, oder gepflegt essen zu gehen. Auch für Fotofreunde bieten sich viele neue Motive. Ich hatte schon lange mal vor, die kleine Stadt Weißenburg (Wissembourg) kennen zu lernen, Weiterlesen »

Die evangelische Katharinenkirche in Oppenheim - Bild Nr. 201112106426

Eine Kleinstadt (ca. 8. 000 Einwohner) mit eine gotische Kathedrale von imposanter Größe, so etwas gibt es am Rhein nur einmal. Und so ist Oppenheim in Rheinhessen schon eine ganz besondere Stadt. Die Kirche steht weit oben über dem Rheintal und bietet aus einigen Kilometern Entfernung schon einen atemberaubender Anblick. Aber nicht nur von außen weiß die Katharinenkirche zu gefallen. Der schlicht ausgestattete Innenraum mit seinen wunderschönen Motivfenstern kann sich ebenso sehen lassen und lässt die Herzen derjenigen, die sich für den gotischen Baustil begeistern, höher schlagen.

Katharinenkirche: Langhaus - Blick in Richtung Altar - Bild Nr. 201112106393

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von Benjamin Dahlhoff

Hochaltar St. Marien, Königstein - Bild Nr. 201112075596-BD

Die katholische Kirche St. Marien in Königstein/Taunus besteht in ihrem heutigen Erscheinungsbild seit dem Jahr 1756. Zuvor wurde die Kirche, deren Ursprung vermutlich im 12. Jahrhundert liegt im barocken Stil umgebaut. Die Marienkirche ist wegen ihres Hochaltars und ihrer Ausstattung das bedeutendste sakrale Baudenkmal der Stadt Königstein. Der Hochaltar im Rokokostil ist ein Werk  des Kurmainzer Hofstuckateurs Johann Peter Jäger (1708-1790).

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Turm und Wehrmauern der Ingelheimer Burgkirche - Bild Nr. 201110225958

Burgkirche? Das klingt irgendwie wehrhaft. So war es damals im Mittelalter auch, als die Städte noch durch Stadtmauern, Türme und gut bewachten Tore gegen “ungewollten Besuch” gesichert waren. Die Menschen suchten den Schutz hinter den hohen Mauern und auch die Kirche war für viele ein Zufluchtsort, weshalb innerhalb der Stadtmauern sogenannte Wehrkirchen entstanden, die dann hinter einem zweiten Mauerring lagen und durch ihre Bauart ebenso wehrhaft wie eine Festung wirkten.

Burgkirche Ingelheim - Bild Nr. 201110225944

Die Burgkirche im Ingelheimer Stadtteil Ober-Ingelheim gilt als eine der besterhaltenen Wehrkirchen in Südwestdeutschland. Die spätgotische Kirche ist in ihrer heutigen Form ca. 600 Jahre alt, nur ihr romanischer Turm ist ca. 300 Jahre älter, so alt wie die Stadtbefestigung Ober-Ingelheims, dem wohl schönsten Stadtteil der Kreisstadt am Rhein. Die heutige Farbgebung der Kirche entspricht den Originalfarben des Mittelalters, sie ist eines der Wahrzeichen Ingelheims .

Auf dem oberen Bild ragt der Turm der Burgkirche über die zwei Wehrmauern hinweg, welche die Stadt und vor allem den Kirchhof vor feindlichen Eindringlingen schützen sollten. Die Mauern waren mit Wachtürmen und Wehrgängen ausgestattet. Teilweise sind die Wehrgänge nach einer umfangreichen Renovierung wieder begehbar. Weiterlesen »

Eine Station auf dem Jakobsweg…

Es ist einer der romantischten Plätze im ansonsten so geschäftigen Norden Rheinhessens, der Laurenziberg, ein kleiner abseits der Hauptverkehrsstraßen gelegener Stadtteil von Gau-Algesheim. Die Laurenzikirche hat seit vielen Jahren den Status einer Wallfahrtskirche.

Die Kirchengemeinde auf dem Laurenziberg wurde im 6. Jahrhundert gegründet. Die alte Kirche wurde im 30-jährigen Krieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Seit einer Tierseuche im 17. Jahrhundert wird hier jährlich ein Tier-Wallfahrt abgehalten, bei der die Bauern ihr Vieh segnen lassen. Bis heute besteht die Tradition einer jährlichen Pferde-Segnung an dieser Stelle, die zum Laurenzitag im August stattfindet.

Der Laurenziberg ist eine Station des 43 km langen rheinhessischen Abschnitts des Jakobsweges, jenes Pilgerweges, der nach Santiago de Compostella in Nordwestspanien führt. Der Rheinhessische Abschnitt führt von Bingen nach Dittelheim-Hessloch. Natürlich fehlt auch hier nicht die Wegmarkierung in Form einer Jakobsmuschel(Landkarte)

Evangelische Katharinenkirche, Oppenheim - Bild Nr. 201109152640

Sie ist bereits von weitem zu sehen, wenn man sich der kleinen Stadt Oppenheim am Rhein von Süden her nähert. Sie thront auf dem Zuckerberg hoch über der Stadt wie eine mächtige Kathedrale, die man hier in Rheinhessen eigentlich so nicht vermuten würde. Die Evangelische Katharinenkirche gehört in der Tat zu den bedeutendsten gotischen Sakralbauten am Rhein und sie wird von den meisten der knapp 8.000 Einwohnern Oppenheims geliebt, weil sie für viele ein wichtiger Ort der Begegnung, des Glaubens und der Kultur in der Altstadt mit ihrem mittelalterlichem Flair ist. Weiterlesen »

Nackenheim mit der kath. Pfarrkirche St. Gereon - Bild Nr. 201108152033

Nackenheim liegt nicht weit von Mainz entfernt am Rhein. Die Weinbaugemeinde hat knapp 6000 Einwohner. Das Wahrzeichen von Nackenheim ist die 1716 erbaute katholisch Pfarrkirche St. Gereon. die Gemeinde ist der Geburtsort des Dichters und Schriftstellers Carl-Zuckmayer, hier entstand auch sein bekannte Theaterstück “Der fröhliche Weinberg“. Waren die Nackenheimer über das Stück, in dem sie deftig karikiert wurden, anfangs gar nicht so glücklich, so ist der Fröhliche Weinberg mit dem Weingut Gunderloch doch heute ‘das’ Aushängeschild der Gemeinde. (Landkarte)

Mehr Bilder von Nackenheim gibt es hier.

Waldböckelheim - Bild Nr. 201108020749

Fährt man auf der B41 von Bad Sobernheim kommend Richtung Bad Kreuznach, gibt es ein Bauwerk, das wohl jedem sofort ins Auge fällt: Es ist die Evangelische Bergkirche von Waldböckelheim (rechts im Bild). Mit der in den Jahren 1863 bis 1867 im neugotischen Stil auf einem Weinberg erbauten Kirche hat die Gemeinde ein im wahrsten Sinne des Wortes herausragendes Wahrzeichen.

Neben der Bergkirche hat die 2.300 Einwohner zählende Gemeinde noch ein weiteres Gotteshaus, die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus; sie wurde 1833 bis 1836 im Stil einer romanischen Hallenkirche erbaut. Mit ihren für einen kleine Ort recht ungewöhnlichen Zwillingstürmen steht sie weniger exponiert in der Ortsmitte.

Bergkirche Udenheim/Rheinhessen - Bild Nr. 201107020177

Schon von weitem ist die Evangelische Bergkirche von Udenheim inmitten des rheinhessischen Rebenmeeres zu sehen. Das schmucke kleine Gotteshaus gehört wegen seiner exponierten Lage und seines etwas ungewöhnlichen Aussehens zu den Wahrzeichen Rheinhessens.

Bergkirche Udenheim/Rheinhessen - Bild Nr. 201107020204

Das Aussehen der Bergkirche hat sich über die Jahrhunderte gewandelt, und wenn man denkt sie hätte gar keinen Turm, so liegt man natürlich falsch, denn der Turm ist niedriger als der spätgotische Chor aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet und war ursprünglich kreuzförmig angelegt. Sie entsprach dem für die damalige Zeit üblichen Erscheinungsbildes einer Dorfkirche. Aus dieser Zeit ist der Westturm erhalten geblieben, an dessen Fensteröffnungen noch der romanische Ursprung zu erkennen ist, sowie die Außenwände des Langhauses. An der Mauer des Langhauses kann man an dem leichten Buckel auf halber Fensterhöhe noch sehr schön die frühere Raumhöhe erkennen. Die heute zugemauerten Rundbögen unterhalb der Fenster waren einst die Zugänge zum Querschiff.

Altes Grabmal auf dem Gelände der Bergkirche - Bild Nr. 201107020217

Im 16. Jahrhundert erfuhr die Kirche dann eine tiefgreifende Umgestaltung: Das Langhaus wurde aufgestockt, die Seitenflügel entfernt und gotische Maßwerkfenster eingefügt. Dazu kam der spätgotische Chor dessen Größe und Höhe eher wie ein Teil einer Stadtkirche wirken, der aber der Bergkirche ihr endgültiges Aussehen verlieh, das sie zu einem besonderen Kleinod Rheinhessens macht. Gegen diesen prachtvollen Chor wirkt der Turm natürlich sehr klein und man hat fast den Eindruck, nur ein Kirchenschiff zu sehen statt eine vollständige Kirche. Daher kommt auch der im Volksmund gebräuchliche Begriff vom Kirchenschiff im Rebenmeer.

Die Bergkirche ist von einer Mauer umfasst und auf ihrem Gelände befand sich einst der Friedhof der Gemeinde Udenheim. Einige Grabmale des alten Friedhofs sind noch erhalten und geben dem parkähnlichen Kirchgarten seine besondere Atmosphäre. Gerne lassen sich Brautpaare, die in der Bergkirche getraut werden, an diesem schönen Ort fotografieren. Weiterlesen »

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