Die Bonifatiuskirche ist die zentrale katholische Kirche in der Wiesbadener Innenstadt. Im Juni 1828 wurde die erste Bonifatiuskirche gebaut, die 1831 aber einstürzte. Die heutige Bonifatiuskirche wurde 1849 eingeweiht. Der Haupteingang von St. Bonifatius zeigt in Richtung des Wiesbadener Luisenplatzes, während die Seiten der Kirchen von nahe stehenden Gebäuden umschlossen werden. Rechts neben der Kirche befindet sich das Winfriedhaus mit katholischen Kindergarten, das Roncallihaus und das Pfarrhaus. Besonders auffällig sind die 65m hohen Türme der ältesten Kirche Wiesbadens.
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Wissembourg/Alsace (Weißenburg/Elsass) – Wenn man im Südwesten Deutschlands lebt, liegt es nahe, gelegentlich ins Elsass zu fahren, sei es um die Atmosphäre der hübschen kleinen Städte zu genießen, oder gepflegt essen zu gehen. Auch für Fotofreunde bieten sich viele neue Motive. Ich hatte schon lange mal vor, die kleine Stadt Weißenburg (Wissembourg) kennen zu lernen, Weiterlesen »
Eine Station auf dem Jakobsweg…
Es ist einer der romantischten Plätze im ansonsten so geschäftigen Norden Rheinhessens, der Laurenziberg, ein kleiner abseits der Hauptverkehrsstraßen gelegener Stadtteil von Gau-Algesheim. Die Laurenzikirche hat seit vielen Jahren den Status einer Wallfahrtskirche.
Die Kirchengemeinde auf dem Laurenziberg wurde im 6. Jahrhundert gegründet. Die alte Kirche wurde im 30-jährigen Krieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Seit einer Tierseuche im 17. Jahrhundert wird hier jährlich ein Tier-Wallfahrt abgehalten, bei der die Bauern ihr Vieh segnen lassen. Bis heute besteht die Tradition einer jährlichen Pferde-Segnung an dieser Stelle, die zum Laurenzitag im August stattfindet.
Der Laurenziberg ist eine Station des 43 km langen rheinhessischen Abschnitts des Jakobsweges, jenes Pilgerweges, der nach Santiago de Compostella in Nordwestspanien führt. Der Rheinhessische Abschnitt führt von Bingen nach Dittelheim-Hessloch. Natürlich fehlt auch hier nicht die Wegmarkierung in Form einer Jakobsmuschel. (Landkarte)
Nackenheim liegt nicht weit von Mainz entfernt am Rhein. Die Weinbaugemeinde hat knapp 6000 Einwohner. Das Wahrzeichen von Nackenheim ist die 1716 erbaute katholisch Pfarrkirche St. Gereon. die Gemeinde ist der Geburtsort des Dichters und Schriftstellers Carl-Zuckmayer, hier entstand auch sein bekannte Theaterstück “Der fröhliche Weinberg“. Waren die Nackenheimer über das Stück, in dem sie deftig karikiert wurden, anfangs gar nicht so glücklich, so ist der Fröhliche Weinberg mit dem Weingut Gunderloch doch heute ‘das’ Aushängeschild der Gemeinde. (Landkarte)
Mehr Bilder von Nackenheim gibt es hier.
Fährt man auf der B41 von Bad Sobernheim kommend Richtung Bad Kreuznach, gibt es ein Bauwerk, das wohl jedem sofort ins Auge fällt: Es ist die Evangelische Bergkirche von Waldböckelheim (rechts im Bild). Mit der in den Jahren 1863 bis 1867 im neugotischen Stil auf einem Weinberg erbauten Kirche hat die Gemeinde ein im wahrsten Sinne des Wortes herausragendes Wahrzeichen.
Neben der Bergkirche hat die 2.300 Einwohner zählende Gemeinde noch ein weiteres Gotteshaus, die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus; sie wurde 1833 bis 1836 im Stil einer romanischen Hallenkirche erbaut. Mit ihren für einen kleine Ort recht ungewöhnlichen Zwillingstürmen steht sie weniger exponiert in der Ortsmitte.
Die ab 1276 erbaute Liebfrauenkirche in Worms gehört mit zu den größten und bedeutendsten gotischen Kirchen am Rhein. Sie ist umgeben von Rebflächen und hat einem weltweit bekannten Wein seinen Namen gegeben, der Liebfrauenmilch; doch dazu anschließend mehr.
Auf dem Bild sehen wir die erst jüngst restaurierten Westtürme, die hier eindrucksvoll in der Abendsonne leuchten. Ich habe die Aufnahme an einem gewittrigen Tag gemacht, an dem sich abends die Wolken lichteten und die Sonne um 21:00 Uhr herum ein grandioses Licht spendete. Die Restaurierung der Westtürme ist eine der vielen Baumaßnahmen, die immer wieder zu Erhaltung dieses historischen Gotteshauses notwendig sind. Während der Pfälzischen Erbfolgekriege am Ende des 17. Jahrhunderts wurde auch die Liebfrauenkirche nicht verschont, und erlitt durch das gelegte Feuer schwere Schäden. Die Wiederherstellung war zunächst nur provisorisch möglich, und so war über die Jahrhunderte immer wieder die Stabilität des gesamten Bauwerks gefährdet, so dass bisher jede Generation umfangreiche Sanierungsarbeit leisten musste. Die, wie es aussieht, gelungene Sanierung des Westportals mit den Zwillingstürmen wird auch in den nächsten Jahren nicht die letzte Baumaßnahme gewesen sein.
Die Liebfrauenkirche, die am Rande der Stadtmitte in Nähe des Rheins liegt, ist von 17 ha Rebflächen umgeben. Diese Lage fast mitten in der Stadt mutet etwas ungewöhnlich an, hat aber auch ihre Vorteile, den die Rebflächen bekommen viel Sonne, sind windgeschützt und bekommen durch die Nähe des Rheins ausreichend Wasser, zudem verleihen die Schlämmböden mit hohem Kieselanteil dem Wein eine besondere Mineralität. Der Liebfrauenmilch genannte Wein erlangte internationalen Ruf. Doch leider war in der Vergangenheit die Verlockung durch die große Nachfrage so groß, dass aus dem Wein mit seinem klangvollen Namen ein süßer Massenwein geringerer Qualität wurde, der auf ca. 10.000 ha Fläche in Rheinhessen, der Pfalz und an der Nahe angebaut wird.
Ende der 1990er Jahre erwarben einige Winzer die Rebfläche um die Liebfrauenkirche und bauen dort seitdem wieder einen Riesling von gehobener Qualität an. Die Lage “Wormser Liebfrauenstift Kirchenstück” gehört heute wieder zu den Spitzenlagen für Deutschen Prädikatswein.
Links:
– Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen in Worms: http://www.liebfrauen-worms.de
– Liebfrauen-Stiftung: http://www.liebfrauen-worms.de/stiftung/home
– Weingut Gutzler über das Kirchenstück: http://www.gutzler.de
Änderung: 1 Foto ersetzt am 27.06.2011, 1 Foto ergänzt am 12.07.2011.
Der frühe Wintereinbruch in Rheinhessen, hat neben dem Verkehrschaos auf den Straßen auch seine schönen Seiten, besonders wenn mal ein kalter aber freundlicher Tag ist, der zum fotografieren einlädt.
Auf dem Bild ist der Ort Nackenheim zu sehen, die Heimat des Schriftstellers Carl Zuckmayer (1896-1977). Auf dem Hügel steht die katholische Pfarrkirche St. Gereon. Die Kirche wurde als Saalbau mit Rechteckchor 1716 von Johannes Vordörffer erbaut und 1902 nach Westen durch einen Querbau mit Volutengiebeln erweitert. Der Westturm stammt aus dem Jahr 1913. Der Hochaltar wurde 1697 als Martinsaltar in den Ostchor des Mainzer Doms gestiftet.
Foto: Georg Dahlhoff 02.12.2010 – Bild anklicken zu Vergrößern!
Nikon D700, 55mm, ISO 200, f:8, 1/400s
Die 1776 geweihte Kilianskirche in den Weinbergen des “Roten Hanges” ist das markanteste Wahrzeichen der Gemeinde Nierstein am Rhein. Sie ist mit ihrer auffälligen Turmhaube bereits von weitem zu sehen. Nach Renovierungen 1959 – 1966, 1979 – 1980 und 2001 ist sie heute im Inneren ein modernes Gotteshaus mit einem neugotischen Hochaltar.
Bildnummer: 200906022914
Mehr Bilder von Nierstein
Mainz. Der Dom St. Martin wurde um das Jahr 1000 unter Erzbischof Williges errichtet. Er ist das weithin bekannteste Wahrzeichen der Stadt Mainz und damit der gesamten Region. In der langen Zeit seines Bestehens hat er etliche Teilzerstörungen und Wiederaufbauten sowie Umbauten erfahren, so dass sich in seiner Bausubstanz verschiedene Stilrichtungen wiederfinden. Insbesondere die ursprünglich romanischen und späteren gotische Stilepochen prägen das Aussehen dieser alten Kathedrale.
(Seite ergänzt am 12.02.2012)
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S5Pro – 17 mm (26 mm entspr. KB) – f8.0 – 1/180 s – ISO 100
D700 – 28 mm – f8.0 – 1/500 s – ISO 200
D700 – 16 mm – f3.2 – 1/125 s – ISO 3200
















