Kap Arkona. In den letzen Tagen hatte mich bei der Zeitungslektüre eine Luftaufnahme von dem Ort auf der Osteeinsel Rügen erschüttert, an dem letzte Woche ein 10-jähriges Mädchen bei einem Abbruch vom Kreidefelsen vermutlich verschüttet, und ihre Mutter und Schwester verletzt wurden. Im Oktober 2009 war ich mit Freunden genau an jener Stelle und bin immer noch zutiefst beeindruckt von den 38 Meter hohen Kreidewänden.

Kreidefelsen am Kap Arkona mit der Ruine des alten Pegelturms - Bild Nr. 200910063771

Dies ist die Stelle, vor dem alten Pegelturm, an der ein Stück des steilen Kreidefelsens in die Ostsee stürzte. Deutlich ist, im Vergleich zu den Menschen zu erkennen, wie hoch und steil die Küste an dieser Stelle, und wie schmal der Weg daran entlang ist. Weiterlesen »

Mainz: Neujahrsumzug der Garden - Bild Nr. 201201012852

Wenn in Mainz ein neues Jahr beginnt, wird man gleich am 1. Januar daran erinnert, dass hier nicht etwa Winter ist, sondern dass die 5. Jahreszeit herrscht, die Fastnachtszeit. So ist es Tradition, dass sich die Garden der Mainzer Karnevalvereine mit ihren bunten Uniformen in der Josefstraße treffen und dann über den Schillerplatz und durch die Ludwigstraße marschieren um schon mal einen Vorgeschmack auf die närrischen Wochen zu geben, die jetzt folgen werden. Weiterlesen »

Ergänzt am 14.12.2011 (siehe unten)

Der trockengefallene Mühlarm bei Nackenheim - Bild Nr. 201111263273

Nachdem ich gestern in Bingen war, um zu erkunden, ob man trockenen Fußes auf die Mäuseturminsel im Rhein gelangt, was aber nicht ohne entsprechende Ausrüstung möglich war, machte ich mich heute auf den Weg nach Nackenheim (Kreis Mainz-Bingen), um hier nachzusehen, ob es möglich ist auf die Insel Kisselwörth zu kommen.

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Ergänzt am 14.12.2011

Nierdrigwasser am Binger Mäuseturm - Bild Nr. 201111253254

Es stand vollmundig in der Zeitung, dass es bei dem anhaltenden Niedrigwasser möglich sei, vom Rheinufer trockenen Fußes zur Mäuseturminsel zu gehen. Lediglich Gummistiefel seien empfehlenswert. So ganz glauben mochte ich es nicht, also fuhr ich nach Bingen um mir selbst ein Bild davon zu machen. Leider wollte sich der Nebel heute einfach nicht auflösen, aber da ich auf Bilder nicht verzichten wollte, kam natürlich die Kamera mit, denn wer weiß, wann ich wieder die Gelegenheit zur Aufnahme solche zeitgeschichtlichen Dokumente bekäme.

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Das Landesgartenschaugelände bekommt nasse Füße …

Bild Nr. 201101141238

Das Hochwasser dominiert derzeit die Nachrichten in Deutschland. Vielerorts an Rhein, Main, Neckar und Mosel kam es zu Überschwemmungen. In Rheinhessen ging es diesmal jedoch sehr glimpflich aus, es wurde keine Wohngebiete überschwemmt, und so sieht es auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Bingen auch recht entspannt aus. Tieferliegende Teile der Uferpromenade sind zwar überflutet aber auf den unteren Hauptweg schwappt das Wasser, dank des ruhenden Schiffsverkehrs, nur ein wenig über, so dass ein Spaziergang am Rhein immer noch möglich ist.

Im Jahr 2008 war hier die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz. Dazu wurde der gesamte Uferbereich zu einem attraktiven Naherholungsgebiet umgestaltet. So kann man seitdem nicht nur im Bereich der Schiffsanleger laufen und sich entspannen, sondern von der Autofähre bis zur Nahemündung erstreckt sich das schmucke Rheinufer. Der alte Industriekran wurde in den Park mit einbezogen. Von seiner Plattform aus, in Höhe des Drehkranzes, hat man ein schöne Aussicht in alle Richtungen.


Bild Nr. 201101141249, 201101141241

Nilgänse - Bild Nr. 201101141261

Den Nilgänsen scheint das Hochwasser rein gar nichts auszumachen. Sie kommen auf den grünen Rasen und fühlen sich am sanften Übergang zwischen nass und trocken scheinbar pudelwohl.

Bilder von Bingen in meiner Bildersammlung

Bilder von der Landesgartenschau 2008 gibt es auf mittelrhein-foto.de

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