Hallig Langeness – Eigentlich bin ich ja kein großer Freund von den sogenannten Art-Filtern in Digitalkameras, aber während meines Aufenthaltes auf der Hallig, habe ich den Dramatic-Tone-Filter meiner Olympus XZ-1 für mich entdeckt. Ich finde, dass gerade bei bewölktem Himmel verblüffende apokalyptisch wirkende Effekte entstehen, die eine völlig neue Bildwirkung erzeugen, die mir durchaus sehenswert erscheint. Weiterlesen »
…oder wie fotografiere ich eigentlich einen Adventskranz?
Jeder, der schon mal einen Adventskranz stimmungsvoll fotografieren wollte, kennt die vielen unbefriedigenden Ergebnisse. Nun, es ist auch nicht besonders einfach, weil das Licht der Kerzen nicht ausreicht, um den Kranz zu beleuchten. Anderes zusätzliches Licht, egal ob Kunstlicht oder Tageslicht, verbietet sich, wegen der Farbtemperatur. Blitzen geht gar nicht, denn der Blitz fegt jeden Ansatz von Stimmung vom Tisch, also muss Licht her, das dem Kerzenlicht entspricht. Am besten stellt man also einige Teelichter vor und neben dem Kranz auf und zündet sie an, die beleuchten dann den Kranz mit der gleichen Farbtemperatur, wie die Kerzen oben drauf. So entsteht eine harmonische Lichtstimmung. Weiterlesen »
Also, nun es es mal wieder so weit: Die Stunde Schlaf, die uns im Frühjahr durch die Zeitumstellung weggenommen wurde, bekommen wir heute Nacht zurück, womit der Dauer-Jetlag erstmal wieder beendet ist.
Die sogenannte Sommerzeit endet um 3 Uhr nachts mit einem Rücksprung auf 2 Uhr, und deshalb müssen wir morgen all unsere Uhren wieder um eine Stunde auf die Normalzeit zurückstellen, so sie es denn nicht automatisch tun.
Und da kommt im Haushalt eine Menge zusammen: Armbanduhr, Wecker, Wanduhr, Kuckucksuhr, Zeitschaltuhren, Uhren im Auto und in den Telefonen sowie im Herd, die Programmschaltuhr der Zentralheizung, elektronische Heizkörper-Thermostate. Die Computer sollten sich von selber umstellen, womit wir eine Sorge weniger hätten; aber dann sind da noch die Digitalkameras, die wir keineswegs vernachlässigen sollten, denn der Aufnahmezeitpunkt jedes Bildes sollte schon korrekt dokumentiert sein, vor allem wenn mal Bilder von verschiedenen Kameras in einer Datenbank landen und chronologisch geordnet werden sollen. Da sollte man schon drauf achten. Wer allerdings einen GPS-Logger benutzt, denn brauche ich wohl nicht mehr zum genauen Einstellen seiner Kamera-Uhren ermuntern, denn da wird der vom GPS ermittelte Aufnahmeort über die Uhrzeit mit der entsprechenden Aufnahme verknüpft. Und da sage mal einer, die Uhrzeit der Kamera wäre unwichtig.
Ein Baum, der seine schönste Zeit hinter sich hat, kann durchaus noch interessant sein, wie zum Beispiel dieser Stumpf, der bei Oppenheim am Rhein steht. Da mir das ursprüngliche Bild zuwenig Spannung hatte, ich aber noch Potenzial in der Szene sah, entstand nun diese leicht dramatisierte Bearbeitung die, wie ich meine, gut zum kommenden Herbst passt.
E-PL1, 29mm, f5.6, 1/800, ISO160 (Bild anklicken, dann wird es größer)
Feuerwerk zu fotografieren sollte doch eine der einfachsten Übungen sein, denn die fotografieren sich doch quasi von selbst … – So war das ein mal! Ich hatte gerade wieder ein altes Buch, “Der große Photohelfer” aus dem Jahre 1954, in die Hand genommen. Vieles was dort zum Thema Fotografie zu lesen ist, darf man heute im Zeitalter der Digitalfotografie gerne noch beherzigen, aber über vieles ist doch inzwischen die Zeit hinweg gegangen.
Zum Thema Feuerwerk wurde in dem Buch empfohlen, die Kamera auf ein Stativ zu stellen, was ja grundsätzlich mal nicht verkehrt ist, Blende 4 einzustellen (OK, heute bei ISO 200 als Standard, sagen wir mal lieber Blende acht) und dann den Verschluss ca. 20 Sekunden offen lassen, bis man den Eindruck hat, genug Figuren aufgenommen zu haben. Würde man dies bei einem heutigem hochwertigen Feuerwerk machen, wäre das Bild wahrscheinlich fast flächendeckend weiß. Viel zu schnell schießen die Salven in den Nachthimmel und entfalten nicht nur oben eine schöne Figur, sondern ziehen beim Aufsteigen bereits eine Leuchtspur hinter sich her, die oftmals extrem hell ist. Ich habe es selber ausprobiert und es hat einfach nicht mehr geklappt.
Also versuchte ich einen anderen Weg: Da eine moderne Kleinbild-DSLR bei ISO 3200 immer noch ausreichend gute Qualität liefert, kann man es ja auch mal mit kurzen Belichtungszeiten versuchen, und ggf. auch aus der Hand fotografieren, um bei der Wahl des Bildausschnitts flexibler reagieren zu können. Dies habe ich am letzten Samstag in Bingen so gemacht, als ich das Feuerwerk zum Winzerfest fotografierte (siehe Beispiele). Gar nicht auszudenken wie die Bilder aussähen, hätte ich sie anstelle mit 1/60s, bzw. 1/160s mit 20 Sekunden belichtet… Was ich noch erwähnen möchte, die Belichtungsautomatik hatte ich um 1 Blende nach unten korrigiert. Bei Blendenvorwahl waren sowohl die Zeitautomatik als auch die ISO-Automatik aktiv. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass dieser Bericht nur meine persönlich Erfahrung widerspiegelt. Es gibt bestimmt noch andere Wege, und auch mit anderen Kameras kommt man selbstverständlich ans Ziel. Ebenso wird es bei einem weniger opulenten Feuerwerk, als dem beim Winzerfest in Bingen, einfacher sein, zu schönen Bilder zu kommen. In diesem Sinne:
Nur Mut! Die Digitalfotografie lädt uns zum Experimentieren ein…
Jedes Jahr im September feiert die Stadt Bingen am Rhein ausgiebig ihr Winzerfest. Da bieten die Binger Winzer an Weinständen auf den Plätzen der Stadt ihre Weine an und viele Menschen aus dem Umland treffen sich hier, um einige Stunden bei einem gutem Tropfen fröhlich miteinander zu feiern. Ein Abschnitt der Hafenstraße wird zur Kirmes umgebaut, und wer es lieber etwas beschaulich mag, kann am Ufer von Rhein und Nahe spazieren gehen und irgendwo einkehren und sich bewirten zu lassen. So ist dafür gesorgt, dass jung und alt in Bingen ihren Spaß haben, und das Winzerfest genießen können.
Der Höhepunkt des Festes ist zweifellos das Musikfeuerwerk auf Burg Klopp. Das Ereignis dauert in der Regel um eine halbe Stunde und ist das wohl spektakulärste alljährlich stattfindende Feuerwerk in der ganzen Region. Dabei wird die Burg von ‘Bengalischen Feuer’ beleuchtet. So wirkt sie zuweilen wie ein feuerspeiender Vulkan, aus dem pausenlos immer wieder neue Feuerwerkskörper in den Nachhimmel geschossen werden. Weiterlesen »
Im Frühjahr hatte ich diesen Baum an der Landstraße zwischen Stadecken-Elsheim und Schwabenheim bereits in voller Blüte fotografiert (siehe rechts). Zwar sieht das Sommerbild nicht so spektakulär aus wie das Frühjahrsbild, aber es ist ein Baustein zu einer Vierjahreszeiten-Kollage, wenn ich es schaffe, auch noch im Herbst und Winter entsprechende Bilder zu schießen. Wer mag, kann mir ja die Daumen drücken, dass es klappt, dass ich im richtigen Moment Zeit und gutes Licht habe.
Weiterlesen »
Die Lilien bilden eine Gattung der Familie der Liliengewächse mit rund 120 Arten. Ihre Hauptverbreitungsgebiete sind China und Nordamerika, einige wenige Arten finden sich auch in Europa. Lilien wurden aufgrund ihres auffälligen Erscheinungsbilds in vielen Kulturen geschätzt. Einige Arten zählen zu den ältesten Zierpflanzen überhaupt und wurden zu kulturellen Symbolen, insbesondere in Asien finden sie bis heute auch Verwendung als Lebensmittel, seltener ist ein Gebrauch als Heilpflanze. (Quelle: Wikipedia)
Zum Making-off: Weiterlesen »














