Die Bonifatiuskirche ist die zentrale katholische Kirche in der Wiesbadener Innenstadt. Im Juni 1828 wurde die erste Bonifatiuskirche gebaut, die 1831 aber einstürzte. Die heutige Bonifatiuskirche wurde 1849 eingeweiht. Der Haupteingang von St. Bonifatius zeigt in Richtung des Wiesbadener Luisenplatzes, während die Seiten der Kirchen von nahe stehenden Gebäuden umschlossen werden. Rechts neben der Kirche befindet sich das Winfriedhaus mit katholischen Kindergarten, das Roncallihaus und das Pfarrhaus. Besonders auffällig sind die 65m hohen Türme der ältesten Kirche Wiesbadens.
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Rüdesheim am Rhein. So schön wie im Sommer ist es hier Ende Februar natürlich noch nicht, aber wenn man einen Winter hinter sich gebracht hat, ist die Aussicht von den Weinbergen im Rheingau bei Rüdesheim auch ohne frisches Grün und blauem Himmel ein Genuss. Wenn die Farben noch nicht überzeugen können, bietet die Fotografie zum Glück immer noch die Möglichkeit der Schwarzweiß-Darstellung, die den Betrachter wieder auf das Wesentliche, nämlich die Bildaussage, lenkt. Deshalb habe ich heute auch davon Gebrauch gemacht, um die Bilder eines tollen Spazierganges hoch über dem Rhein hier zu zeigen. Weiterlesen »
Bei Ingelheim am Rhein spazieren zu gehen ist immer ein Genuss. Nicht nur der Ausblick in den Rheingau, hier ist die im Jahr 1508 erbaute Kirche St. Martin in Oestrich-Winkel zu sehen, sondern auch die Natur begeistert hier. In den Rheinauen kann man zahlreiche Vögel beobachten: Neben Stockenten und Höckerschwänen sind es u.a. Graugänse, Nilgänse, Kanadagänse, Graureiher und Störche. Weiterlesen »
Von Bingen aus über den Rhein ist sie nicht zu übersehen. Oberhalb des Rüdesheimer Stadtteil Eibingen steht die Benediktinereinnen-Abtei St. Hildegard. Das Kloster wurde einst von Hildegard von Bingen (1098-1179) gegründet, obwohl das was wir heute sehen nicht die Gebäude aus jener Zeit sind.
Rheinromantik und Rosentörtchen…
Eltville am Rhein ist, lässt man Wiesbaden mal außen vor, die größte Stadt im Rheingau. Sie erhielt im Jahr 1332 ihre Stadtrechte. Aus dieser Zeit stammt auch die heute zum Teil noch vorhandene Stadtbefestigung und die Kurfürstliche Burg. Eltville, der Name kommt vermutlich von “Alta Villa” war schon vor der Stadtgründung ein beliebter Zufluchtsort der früheren Mainzer Bischöfe, wenn sie mal wieder Abstand von den Mainzer Bürgern brauchten. Sie haben dem einst unbedeutenden Ort erst zu seinem Aufstieg zu einer ansehnlichen Stadt verholfen.
Seit ihrer Stadtgründung war Eltville zu Recht die Hauptstadt des Rheingaus. Als im 19. Jahrhundert aber die Herzöge von Nassau das Gebiet übernahmen, gelangte die Stadt durch die Ansiedlung namhafter Wein- und Sektkellereien zu großem Wohlstand, verlor aber ihren Status als Hauptstadt an Rüdesheim. Heute gehört Eltville zum Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen mit Bad Schwalbach als Kreisstadt.
Neben dem international bekannten Rüdesheim, zählt die “Wein-Sekt-und-Rosenstadt”, wie sich Eltville stolz nennt, nach wie vor zu den beliebtesten Ausflugszielen im Rheingau. Es ist einfach gemütlich hier. Im Garten der Kurfürstlichen Burg blühen im Sommer die Rosen, man kann unter Platanen gemütlich am Rhein spazieren gehen, und es gibt reichlich Gelegenheiten zum Einkehren, denn ein gutes Essen und ein gutes Glas Rheingauer Riesling sind unverzichtbare Zutaten für einen Ausflug in den Rheingau. Weiterlesen »
… im Biebricher Schlosspark in Wiesbaden
Nicht nur das Rosskastanienbäume meistens von stattlicher Erscheinung sind und besonders in Parkanlagen zu den beliebtesten Laubbäumen in unseren Breiten zählen, so erfreuen sie uns im Frühjahr besonders mit ihren spektakulären Blüten. Die ca. 15 cm hohen konischen Blütenstände mit ihren weißen Blütenblättern sowie rosa und gelben Farbklecksen sind ein wahrer Hingucker.
Die Gewöhnliche Rosskastanie ist übrigens nicht mit der Esskastanie oder Edelkastanie verwandt, auch wenn die Früchte ähnlich aussehen. Während die Rosskastanie zu den Seifenbaumgewächsen gehört, zählt man die Edelkastanie zu den Buchengewächsen. Die Blütenstände der Edelkastanie ähneln denen von Nüssen und sehen bei weitem nicht so spektakulär aus. Auch das Erscheinungsbild der Bäume und die Form der Blätter unterscheiden sich stark.
Beide Arten Kastanienbäume befinden sich in großer Zahl im Biebricher Schlosspark in Wiesbaden. Der Park, im Stil eines englischen Landschaftsgartens erstreckt sich nördlich vom Biebricher Schloss, und ist mit seinen großen Rasenflächen und seinen Bäumen ein beliebtes regionales Ausflugsziel für alle Generationen. Hier kann man spazieren gehen, spielen, sich erholen, Picknick machen oder einfach nur ein Stück Natur innerhalb der Großstadt genießen. Weiterlesen »
Der Herbst hat auch seine farbenfrohe Seite und versüßt so den Abschied vom Sommer. Ganz besonders schön kann das in den Weinbergen des Rheingaus sein, wie diese Bilder zeigen.
Links ist eines der monumentalsten Denkmäler Deutschlands zu sehen, das Niederwalddenkmal mit der Germania. Das Denkmal sollte der Einigung Deutschlands 1871 gedenken. Planung und Bau dauerten insgesamt zwölf Jahre von der ersten Anregung 1871 bis zur Einweihung am 28. September 1883. Die Bauzeit betrug sechs Jahre.
In der zweiten Reihe ist die Kirche des des ehemalige Zisterzienserklosters Eberbach bei Eltville zu sehen, das im Jahr 1136 gegründet wurde. Bekannt ist das Kloster u.a. dadurch dass hier in den Jahren 1985/86 Dreharbeiten zum Film “Der Name der Rose” gedreht wurden. Das Kloster ist ein beliebtes Ausflugsziel und dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte.
Der Landschaftspark Niederwald oberhalb von Rüdesheim ist neben Kloster Eberbach eines der beliebtesten Ausflugsziele im Rheingau. Mit der Kabinenseilbahn kommt man bequem hinauf und kann vom wieder aufgebauten Tempel oder vom Niederwalddenkmal aus den weiten Blick ins Rheintal und auf die Nahemündung bei Bingen genießen. Die Weinberge, der Wald, eine Adlerwarte sowie ein Wildtierpark laden zum Spaziergehen und Wandern ein.

Niederwald: Seilbahn von Rüdesheim (li.), Neuer Tempel (re.)

Rebhänge bei Rüdesheim (li.), Burgruine Ehrenfels (re.)
Die Burg Ehrenfels an den Rebhängen auf halbem Weg von Rüdesheim nach Assmannshausen diente im 13. Jahrhundert zusammen mit dem am gegenüberliegenden Ufer stehendem Mäuseturm als Zollburg des Mainzer Kurfürsten. Die Burg wurde vermutlich während des Pfälzischen Erbfolgekrieges 1689 zerstört.
Bildnummern:
oben – Niederwald-Denkmal – 200910310060
zweite Reihe – 20091031028, 200910311039
dritte Reihe – 200910310050, 200910310059
unten – 200910310067, 200910310069











