Mainz-Finthen – Die Obstplantagen in Rheinhessen verwandeln sich derzeit in ein Blütenmeer. Nachdem einige früh blühende Bäume (z.B. Mandeln, Blutpflaume) bereits zu blühen angefangen haben, beginnen jetzt die klassischen Obstbäume, allen voran die Kirschen mit ihrer Blüte. In wenigen Tagen, werden sie alle blühen, und wenn dazu am Boden noch in sattem Gelb der Löwenzahn den Boden bedeckt, sieht das einfach nur märchenhaft aus. Wenn über Ostern das Wetter mitspielt, dürften die Obstplantage zwischen Finthen und dem Lennebergwald wieder so einen traumhaften Anblick liefern. Einen kleinen Vorgeschmack davon konnte ich bereits heute morgen bei herrlichem Sonnenschein einfangen. Weiterlesen »
Die Platane ist ein beliebter Baum, der gerne benutzt wird um Alleen anzulegen. Durch regelmäßiges Scheiden der Äste lassen sich Platanen schön in Form bringen, so dass sie ein fast einheitliches Bild abgeben, wenn sie exakt gepflanzt in Reih’ und Glied stehen. Die Blätter haben eine ähnlich Form wie Ahorn und werden oft mit diesem verwechselt. Weiterlesen »
Ganz, ganz scharf sind sie, die Peperoni aus dem eigenen Garten. Genug Würze für viele Speisen in der nächsten Zeit. Es sind genau genommen Paprikas, jene Nachtschattengewächse, die es in unterschiedlichen Formen, Farben und Schärfen gibt. Sie werden auch Chilis, Pfefferonen oder (italienisch) Peperoni genannt. Diese Peperoni hier werden jetzt getrocknet und gemahlen und ergeben ein kräftiges Chiligewürz.
D700, 70mm, f16, 1/80s, ISO 200, Stativ, 2 Studioblitze
Es war ein nebliger Morgen. Ein schöner Spätsommertag war angekündigt. Und dann kam die Sonne schließlich und leuchtete direkt auf unsere Astern im Garten. Vom Regen am Vortag und vom Nebel liegen noch die letzten Wassertropfen auf den Blüten.
D700, 180 mm, f6.3, 1/640, ISO200 - (Bild anklicken, dann wird es größer.)
Sie sind seltener geworden, die Sonnenblumenfelder in Rheinhessen! Zum Glück werden Sonnenblumen aber nicht nur als gewinnbringende Nutzpflanze angesehen, sondern sind auch begehrte Zierblumen, weil sie wie keine andere Pflanze in uns Gefühle von Sommer, Sonne und Wärme und damit Wohlbefinden auslösen.
(Bilder anklicken, dann werden sie größer gezeigt.) Weiterlesen »
Die Lilien bilden eine Gattung der Familie der Liliengewächse mit rund 120 Arten. Ihre Hauptverbreitungsgebiete sind China und Nordamerika, einige wenige Arten finden sich auch in Europa. Lilien wurden aufgrund ihres auffälligen Erscheinungsbilds in vielen Kulturen geschätzt. Einige Arten zählen zu den ältesten Zierpflanzen überhaupt und wurden zu kulturellen Symbolen, insbesondere in Asien finden sie bis heute auch Verwendung als Lebensmittel, seltener ist ein Gebrauch als Heilpflanze. (Quelle: Wikipedia)
Zum Making-off: Weiterlesen »
Der Botanische Garten der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität ist im Allgemeinen weniger bekannt. Er ist auch kein Park der in erster Linie zur Zierde und Erholung angelegt wurde, sondern er ist ein wissenschaftlicher Garten, der in den Jahren 1946 bis 1955 unter der Leitung des Botanikers Prof. Dr. Wilhelm Troll (1897–1978) angelegt wurde. Sinn und Ziel dieses Gartens ist es, eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen (Moose, Farne und Samenpflanzen) zur Anschauung bereitzustellen und durch deren Erforschung u.a. zur Erhaltung der Arten beizutragen. Herzstück der wissenschaftlichen Arbeit ist die Systematische Abteilung, in deren 38 Beeten in 2000 Pflanzstellen eine Vielzahl blühender Pflanzen dargestellt werden. Darüber hinaus werden verschiedene Natur- und Kulturlandschaften, sowie Wälder verschiedener Kontinente mit deren typischem Baumbestand dargestellt.
Über den wissenschaftlichen Zweck hinaus, hat sich der Botanische Garten inzwischen zu einem wunderschönen Park entwickelt, den es sich anzusehen lohnt. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es für jedermann viel zu entdecken. Die bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen aus aller Welt sowie die Wälder mit Bäumen aus Amerika und Asien sind für jeden Naturliebhaber interessant. Mit vielen Bänken an sonnigen und schattigen Plätzen bietet der Garten auch Platz für Erholung und Entspannung, sowohl für die Studenten vom angrenzenden Campus, als auch für Besucher die den Garten täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr besuchen können. Die Gewächshäuser können von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr (freitags bis 13:00 Uhr) besichtigt werden. Weiterlesen »
In diesem Jahr haben wir in unserem Garten wieder eine Zucchiniplanze, die in einem großen Blumentopf auf der Terrasse steht. Heute morgen war es wieder soweit, dass eine der männlichen Blüten aufging und ich wollte es mir nicht nehmen lassen, diese herrliche 14 cm große Blüte im Bild festzuhalten.
Da das Wetter gerade nicht so optimal zum fotografieren war, entschloss ich mich einen Studioblitz einzusetzen, der für das nötige “Sonnenlicht” sorgen sollte. Durch den Einsatz einer Vollformatkamera konnte ich mit Blende 16 ohne die Gefahr von Beugungsunschärfe die notwendige Schärfentiefe erreichen.
Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und sind der Gartenkürbispflanze sehr ähnlich, haben aber kleinere Blätter. Sie gedeihen auch in unseren Breiten sehr gut. Zucchinipflanzen haben sowohl männlich als auch weibliche Blüten, wobei die männlichen Blüten dieses prachtvolle Aussehen haben und aus den unscheinbareren weiblichen Blüten die Früchte hervorgehen.
Der gelbe Zucchino, den wir von dieser Pflanze bereits ernten konnten, hat übrigens hervorragend geschmeckt.
Aufnahmedaten: Nikon D700 mit Sigma 2.8/70mm Makro, ISO 125, 1/20s, Blende 16, Farbtemperatur 5200°K, Electra-Studioblitz (200Ws) mit Funkauslöser, Stativ.
Auf der Fahrt von Mommenheim in unsere Kreistadt Ingelheim fällt mir dieser Baum immer wieder auf, egal in welcher Jahreszeit. Doch nun ist es Frühling, das Wetter im Südwesten ist schon fast sommerlich, die Sonne scheint und die Luft ist klar. Und da sehe ich ihn wieder in voller Blüte, den großen Kirschbaum an der Landstraße von Stadecken-Elsheim nach Schwabenheim. Da er mir schon von weitem ins Auge fiel und ich genug Raum hatte, den nachfolgenden Verkehr auf mein Abbiegen in den Feldweg vorzubereiten, habe ich also diesmal einen Stopp eingelegt und habe ihn auf diesem Bild festgehalten. Was für ein Bild von einem Baum!
Ob es mir wohl auch gelingt, im Sommer, Herbst und Winter jeweils ein Bild von diesem Kirschbaum bei so tollem Wetter zu machen? Der Mühe wert wäre es allemal.
Rosa Blüten – Rote Blätter
(Überarbeitet am 26.03.2012)
Die Blutpflaume (Prunus cerasifera nigra), eine Unterart der Kirschpflaume, ist schon ein ungewöhnlicher Baum. Ende März beginnt er zu blühen und gleichzeitig bekommt er seine Blätter, die nicht etwa grün sind, sondern dunkelrot und die diese Färbung auch bis spät in den Herbst behalten. Die Blutpflaume kam um 1880 von Persien nach Europa und gilt als reines Ziergehölz. Als Baum wird die Pflanze selten höher als 15 Meter.
Die etwa 1 cm großen Blüten habe eine rosa Färbung und damit bilden die Blutpflaumen zeitig im Frühjahr einen wohltuenden frischen Farbtupfer zwischen den noch vielen winterlich kahlen Bäumen. Sind die Blüten dann verblüht steht der Baum bereits in vollem Laub und gehört somit zu den ersten Bäumen im Jahr die ihr winterliches Aussehen ablegen.













